Glad­bach liegt nicht in Bar­ce­lo­nas Fo­kus

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - THO­MAS GRUL­KE

Spä­te Aus­gleichs­to­re im Cla­si­co sor­gen bei der be­trof­fe­nen Mann­schaft im­mer für ei­nen ho­hen Frust­fak­tor. Doch Re­al Ma­drids 1:1 in der 90. Mi­nu­te am ver­gan­ge­nen Sams­tag schmerz­te den FC Bar­ce­lo­na be­son­ders. Schließ­lich hät­te ein Sieg die Ka­ta­la­nen wie­der bis auf drei Punk­te an Re­al her­an­ge­bracht. So hinkt Bar­ca in der Li­ga wei­ter den An­sprü­chen hin­ter­her. In der Cham­pi­ons Le­ague ist das Zwi­schen­ziel Grup­pen­sieg da­ge­gen be­reits er­reicht – wes­we­gen die heu­ti­ge Par­tie ge­gen Bo­rus­sia kaum von Be­deu­tung ist. TAK­TIK Die Spa­nier agie­ren in ih­rem be­währ­ten 4-3-3-Sys­tem, bei dem die Au­ßen­stür­mer im­mer wie­der nach in­nen zie­hen, um selbst tor­ge­fähr­lich zu wer­den. BES­TE SPIE­LER Er sticht aus ei­ner mit Stars be­setz­ten Mann­schaft – mit Ex-Bo­rus­se Marc-An­dré ter Ste­gen im Tor – noch­mals her­aus: Lio­nel Mes­si, mit neun To­ren der­zeit Füh­ren­der in der Tor­schüt­zen­lis­te der Kö­nigs­klas­se, fehl­te beim Hin­spiel (Bar­ca sieg­te 2:1) ver­letzt, heu­te soll er auf je­den Fall auf­lau­fen. STÄR­KEN Der do­mi­nan­te und auf viel Ball­be­sitz an­ge­leg­te Kom­bi­na­ti­ons­fuß­ball so­wie das enor­me Of­fen­siv­po­ten­zi­al des spa­ni­schen Meis­ters ha­ben selbst schon die Top­geg­ner des Kon­ti­nents zer­mürbt. SCHWÄ­CHEN Glad­bachs Hoff­nung auf ein or­dent­li­ches Re­sul­tat im Camp Nou dürf­te wohl vor al­lem mit dem Um­stand zu­sam­men­hän­gen, dass Bar­ce­lo­nas Fo­kus der­zeit auf der hei­mi­schen Meis­ter­schaft lie­gen dürf­te. Ei­ni­ge Stamm­kräf­te wer­den wohl ge­schont, Ney­mar und Ivan Ra­ki­tic feh­len ge­sperrt. TRAI­NER In sei­ner ers­ten Sai­son als Chef­coach 2014/15 ge­wann Lu­is En­ri­que mit Bar­ca gleich die Cham­pi­ons Le­ague. Nun peilt das Team des 45-Jäh­ri­gen wie­der das Fi­na­le an.

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