Re­vue „Wir sind Bo­rus­sia“statt Thea­ter­ball im März 2017

Die Thea­ter­lei­tung ar­bei­tet an ei­nem neu­en Kon­zept, doch in die­ser Spiel­zeit muss die Tanz­ver­an­stal­tung aus­fal­len.

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALE KULTUR - AN­ZEI­GE

(isch) Ge­mein­sam mit den Spon­so­ren hat sich die Thea­ter­lei­tung da­zu ent­schie­den, in die­ser Spiel­zeit kei­nen Thea­ter­ball in Mön­chen­glad­bach zu ver­an­stal­ten. Statt­des­sen wird ei­ne Zu­satz­vor­stel­lung von „Wir sind Bo­rus­sia“am Sonn­tag, 19. März, um 18 Uhr ins Pro­gramm auf- ge­nom­men. „Wir ha­ben uns die­se Ent­schei­dung nicht leicht ge­macht“, er­klärt Ge­ne­ral­in­ten­dant Micha­el Grosse. „Wir ver­zeich­nen beim Ball in Mön­chen­glad­bach seit Jah­ren ei­ne sta­gnie­ren­de Be­su­cher­zahl.“Mit der Rück­kehr von der Aus­weich­spiel­stät­te TiN (Thea­ter im Nord­park) ins Stamm­haus an der Oden­kir­che­ner Stra­ße (2011/12) ha­be der Ball of­fen­bar an At­trak­ti­vi­tät ver­lo­ren. Zwar ha­be das zu­sätz­li­chen Me­nü-An­ge­bot, das 2013/14 neu ein­ge­führt wor­den war, bei den ge­ho­be­nen Kar­ten ver­fan­gen. Doch die Nach­fra­ge ins­be­son­de­re nach den Fla­nier­kar­ten, sei im Ver­gleich zur Part­ner­stadt nur mä­ßig. So wa­ren 2015 in Kre­feld mehr als 1000 Be­su­cher zum Ball ge­kom­men, in Mön­chen­glad­bach wa­ren es nur knapp 700. „Vor dem Hin­ter­grund un­se­rer fi­nan­zi­el­len Si­tua­ti­on kön­nen wir uns den Ball in Mön­chen- glad­bach aus wirt­schaft­li­cher Sicht so nicht mehr leis­ten“, sagt Micha­el Ma­gyar, Ge­schäfts­füh­rer der Thea­ter-Gm­bH. Zweck des Balls sei es, sich als Kul­tur­ein­rich­tung ein­mal an­ders zu prä­sen­tie­ren und so neue po­ten­zi­el­le Be­su­cher auf sich auf­merk­sam zu ma­chen. „Dies ge­lingt uns aktuell aber nicht“, sagt Micha­el Grosse. „Wir wis­sen, dass es vie­le Lieb­ha­ber und treue Be­su­cher des Thea­ter­balls gibt. Doch nur wenn es uns ge­lingt, ei­nen Ball zu eta­blie­ren, der wie­der mehr Mön­chen­glad­ba­cher an­spricht, kön­nen wir an die­sem For­mat fest­hal­ten.“

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