Mehr im Topf

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Sieg­fried Hoff­mann 40670 Meer­busch Den­nis Pe­ters 47608 Gel­dern

und für wel­che Be­rufs­stän­de Ge­werk­schaf­ten ur­sprüng­lich und zu Recht ge­grün­det wor­den sind? Mir fehlt je­des Ver­ständ­nis; ich emp­feh­le den Luft­han­sa-Pi­lo­ten, die Air­line zu wech­seln, wenn sie bei der Luft­han­sa zu we­nig ver­die­nen oder an­de­re Ge­sell­schaf­ten at­trak­ti­ver sind. Zu „Stu­die: Bür­ger­ver­si­che­rung be­droht 87.000 Ar­beits­plät­ze“(RP vom 28. No­vem­ber): Da ha­ben Sie ja das The­ma Bür­ger­ver­si­che­rung ganz im Sinn der Bes­ser­ver­die­nen­den dar­ge­stellt. Und die Über­schrift ist ei­ne Täu­schung: Be­triebs­rä­te sind da­ge­gen – klar, aber nur die der PKV. Wenn nur Ar­beits­plät­ze als Ar­gu­ment die­nen, kann man ja auch die Waf­fen­ge­set­ze lo­ckern – und schon ent­stün­den neue Ar­beits­plät­ze. Es geht in Wirk­lich­keit doch dar­um, end­lich die Zwei­klas­sen-Me­di­zin ab­zu­schaf­fen. Und was soll der Be­griff „Zwangs­mit­glied“? Das sind die ab­hän­gig Be­schäf­tig­ten, die nicht ganz so viel ver­die­nen, in der GKV doch auch. Ver­schwie­gen wird, dass durch die Bür­ger­ver­si­che­rung pro Ver­si­cher­tem mehr im Topf ist, was ver­teilt wer­den kann. Und die Ver­lus­te der Ärz­te letzt­lich auf­ge­fan­gen wer­den.

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