Gu­tes über­wiegt

Rheinische Post Moenchengladbach - - LESERBRIEFE - Wolf­gang Klein 47533 Kle­ve

Zu „Stu­die: Bür­ger­ver­si­che­rung be­droht 87.000 Ar­beits­plät­ze“(RP vom 28. No­vem­ber): Ja, es ist wahr. Ve­rän­de­run­gen füh­ren zu Än­de­run­gen! Wür­de die all­ge­mei­ne Bür­ger­ver­si­che­rung ein­ge­führt, dann wür­den Ar­beits­plät­ze im Be­reich der PKV (Pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung) ent­fal­len. Was ist dar­an so be­deu­tend, dass die­se Nach­richt auf der ers­ten Sei­te der Rhei­ni­schen Post lan­det? Spä­tes­tens seit der In­dus­tria­li­sie­rung füh­ren Ve­rän­de­run­gen in der Ar­beits­welt zu ver­än­der­ten Ar­beits­plät­zen. An ei­ner Stel­le fal­len Ar­beits­plät­ze weg (z.B. Land­wirt­schaft), und an an­de­rer Stel­le ent­ste­hen Ar­beits­plät­ze (z.B. In­dus­trie). Bei­spie­le in der heu­ti­gen Zeit gibt es hun­dert­fach! Die gu­ten Sei­ten der Bür­ger­ver­si­che­rung über­wie­gen doch! Die Zwei­klas­sen-Me­di­zin hört end­lich auf. Die Kos­ten wer­den end­lich gleich­mä­ßi­ger und ge­rech­ter ver­teilt, denn schließ­lich sor­gen aus­schließ­lich die ge­setz­lich Kran­ken­ver­si­cher­ten da­für, dass es über­haupt ei­ne flä­chen­de­cken­de Ver­sor­gung gibt. Soll­te die Ge­sund­heits­in­dus­trie nur von den pri­vat Ver­si­cher­ten exis­tie­ren, dann müss­ten ver­mut­lich 80 Pro­zent al­ler Arzt­pra­xen und Kran­ken­häu­ser schlie­ßen.

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