Pfle­ge im Al­ter

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS - VON DET­LEV HÜWEL

Zum Glück wer­den die Men­schen im­mer äl­ter. Al­ler­dings steigt mit zu­neh­men­dem Al­ter auch das Ri­si­ko, in ir­gend­ei­ner Form pfle­ge­be­dürf­tig zu wer­den. Die Er­fah­rung lehrt, dass die be­trof­fe­nen Frau­en und Män­ner so lan­ge wie mög­lich zu Hau­se und in dem ih­nen ver­trau­ten Um­feld blei­ben wol­len. Dar­auf kann und muss der Staat re­agie­ren. Er darf nicht nur „kein Kind zu­rück­las­sen“, son­dern muss auch da­für Sor­ge tra­gen, dass die Äl­te­ren in die­ser Ge­sell­schaft klar­kom­men.

Laut NRW-Ge­sund­heits­mi­nis­te­rin wur­de die Zahl der Aus­zu­bil­den­den in der Al­ten­pfle­ge in den letz­ten Jah­ren von 10.000 auf 18.500 ge­stei­gert. Doch wenn sich die Zahl der Pfle­ge­be­dürf­ti­gen na­he­zu ver­dop­peln wird, dürf­te das kaum aus­rei­chen. Des­halb muss der Be­ruf der Al­ten­pfle­ge fi­nan­zi­ell at­trak­ti­ver wer­den. In Zu­kunft wird aber wohl auch der ver­stärk­te Ein­satz von (recht­lich ein­wand­frei ver­mit­tel­ten) Pfle­ge­kräf­ten bei­spiels­wei­se aus Po­len nö­tig sein. Mit wel­cher Hin­ga­be die­se Frau­en ih­rer eben­so ver­ant­wor­tungs­vol­len wie mü­he­vol­len Ar­beit nach­ge­hen, ver­dient gro­ßen Re­spekt. BE­RICHT

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