Klot­zen statt Kle­ckern

Rheinische Post Moenchengladbach - - DIGITALE WIRTSCHAFT -

Der Start der Di­gi­tal­hubs kann im klas­si­schen In­dus­trie­land NRW nur be­grüßt wer­den: Deutsch­land wird vor­erst we­der ein neu­es Goog­le noch ein zwei­tes Face­book auf­bau­en, aber die Ver­knüp­fung di­gi­ta­ler Ide­en mit Tra­di­ti­ons­fir­men kann rie­si­ge Fort­schrit­te brin­gen. Ge­ra­de mit­tel­stän­di­sche Un­ter­neh­men soll­ten die Hubs nut­zen, um In­no­va­tio­nen auf­zu­sau­gen und um jun­ge Leu­te an­zu­lo­cken. An zwei Punk­ten blei­ben aber Fra­ge­zei­chen: So ver­ständ­lich es ist, wenn gan­ze Re­gio­nen bei der Di­gi­tal­stra­te­gie mit­ma­chen sol­len, führt dies auch zu ei­ner Zer­split­te­rung der Kräf­te. Dies gilt ins­be­son­de­re, wenn man die von Mi­nis­ter Gar­relt Du­in be­reit­ge­stell­ten Mit­tel be­trach­tet: Für al­le NRW-Hubs gibt es zu­sam­men 12,5 Mil­lio­nen Eu­ro. Das ist we­ni­ger, als der Welt­kon­zern Goog­le an ei­nem ein­zi­gen Tag für In­no­va­tio­nen aus­gibt. Rein­hard Kowalewsky

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