IN BAR­CE­LO­NA

Mit Dop­pel-Ni­co ge­gen Lio­nel Mes­si

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL -

(kk) Der Fuß­ball schreibt mit­un­ter selt­sa­me Ge­schich­ten. Seit fast an­dert­halb Jah­ren ist Ni­co Schulz Spie­ler von Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach, die Hälf­te der Zeit fiel der ge­bür­ti­ge Ber­li­ner aber we­gen ei­nes Kreuz­band­ris­ses aus. Fit ist er schon lan­ge wie­der, aber bis­lang war ihm noch kein Star­tel­fein­satz ver­gönnt ge­we­sen. Le­dig­lich 45 Mi­nu­ten stand Schulz in die­ser Sai­son als Ein­wech­sel­spie­ler auf dem Platz, bis er ges­tern er­fuhr, dass er die­se Bi­lanz min­des­tens ver­dop­peln wür­de. Schulz durf­te end­lich be­gin­nen – und das beim Cham­pi­ons-Le­agueGast­spiel in Bar­ce­lo­na.

59 Mi­nu­ten wur­den es bei Bo­rus­si­as 0:4-Nie­der­la­ge. Als er Platz mach­te für Fa­bi­an John­son, stand es 0:3. Schulz hat­te ge­mein­sam mit Ni­co El­ve­di zu­vor auf der lin­ken Sei­te ei­nen dop­pel­ten Ni­co-Prell­bock für Su­per­star Lio­nel Mes­si ge­bil­det. Ein Sta­tis­ti­k­an­bie­ter hat ei­ne Gra­fik im Pro­gramm, die den Ak­ti­ons­ra­di­us der Spie­ler dar­stellt. Schulz und El­ve­di hiel­ten sich im Schnitt an der glei­chen Po­si­ti­on des Spiel­fel­des auf. Ein­mal konn­ten sie, konn­te nie­mand Mes­si stop­pen. Da fiel das 0:1. Ein­mal stürm­te Schulz in der ers­ten Hälf­te nach vor­ne. Da ging ihm be­mer­kens­wert die Schnel­lig­keit ab.

Aber sei­ne Leis­tung ist wohl – wie die al­ler Bo­rus­sen – un­ter Vor­be­halt zu be­wer­ten. Man kann es so aus­drü­cken: Wer ge­gen Bar­ce­lo­na ein The­ma ist, der ist es auch ge­gen Mainz, Augs­burg und Wolfs­burg.

FO­TO: PÄFFGEN

Ni­co Schulz fei­er­te im Camp Nou sein Star­telf­de­büt für Bo­rus­sia.

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