Nur je­der Vier­te hält Deutsch­land für ge­recht

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

HAM­BURG (dpa) Nur je­der vier­te Deut­sche be­ur­teilt die Ver­hält­nis­se hier­zu­lan­de als ge­recht. Da­ge­gen fin­den 29 Pro­zent der Bun­des­bür­ger, dass es weit­ge­hend un­ge­recht zu­geht, elf Pro­zent so­gar „ganz und gar un­ge­recht“, wie ei­ne ges­tern ver­öf­fent­lich­te For­sa-Be­fra­gung für den „Stern“er­gab. Für vie­le Un­ge­rech­tig­kei­ten ma­chen die Be­frag­ten den Staat ver­ant­wort­lich.

Vor al­lem beim Ein­kom­men gab es Kri­tik: Fast al­le Be­frag­ten (96 Pro­zent) fin­den es nicht ge­recht, wenn Frau­en bei glei­cher Qua­li­fi­ka­ti­on we­ni­ger ver­die­nen als Män­ner. 90 Pro­zent mo­nie­ren, dass Pfle­ge­kräf­te schlech­ter be­zahlt wer­den als Ser­vice­tech­ni­ker, 84 Pro­zent, dass Ma­na­ger und Un­ter­neh­mens­chefs teil­wei­se Mil­lio­nen-Ge­häl­ter er­hal­ten. Ei­ne brei­te Mehr­heit von 88 Pro­zent macht zu­dem als un­ge­recht aus, dass Nor­mal­bür­ger die Mie­ten für Woh­nun­gen in Groß­städ­ten kaum noch be­zah­len kön­nen.

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