Na­to: Wes­ten muss anSank­tio­nen­ge­gen Russ­land fest­hal­ten

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

BRÜS­SEL (RP) Die ge­plan­te Ver­län­ge­rung der eu­ro­päi­schen Wirt­schafts­sank­tio­nen ge­gen Russ­land we­gen der Ukrai­ne-Kri­se läuft we­ni­ger rei­bungs­los als von man­chen EU-Staa­ten er­hofft. Nach In­for­ma­tio­nen der Deut­schen Pres­se-Agen­tur wird der ent­spre­chen­de Be­schluss vor­aus­sicht­lich erst nach dem EU-Gip­fel in der kom­men­den Wo­che ge­fasst wer­den kön­nen. Of­fen­sicht­lich ge­be es von ei­nem oder meh­re­ren Staa­ten den Wunsch, das The­ma in der Run­de der Staats- und Re­gie­rungs­chefs an­zu­spre­chen, hieß es.

Na­to-Ge­ne­ral­se­kre­tär Jens Stol­ten­berg hat Russ­land we­gen der an­hal­tend schwie­ri­gen La­ge in der um­kämpf­ten Ost­ukrai­ne kri­ti­siert. Die west­li­chen Ver­bün­de­ten müss­ten den di­plo­ma­ti­schen Druck und die Sank­tio­nen ge­gen Mos­kau auf­recht­er­hal­ten, bis es das Mins­ker Frie­dens­ab­kom­men um­set­ze, sag­te Stol­ten­berg ges­tern nach Ge­sprä­chen mit Amts­kol­le­gen in Brüs­sel.

Dass ei­ne Ent­schei­dung fal­len müs­se, ste­he au­ßer Fra­ge, mach­te auch Bun­des­au­ßen­mi­nis­ter Fran­kWal­ter St­ein­mei­er am Ran­de des Tref­fens klar. Bei der Um­set­zung des Frie­dens­pla­nes sei bis­lang kein „si­gni­fi­kan­ter Fort­schritt“er­zielt wor­den, der ei­nen Ab­bau von Sank­tio­nen recht­fer­ti­gen wür­de.

FO­TO: DPA

Au­ßen­mi­nis­ter St­ein­mei­er

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