Er­ben haf­ten zu­nächst un­be­schränkt für Schul­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

Erb­fol­ge Wenn es kein Tes­ta­ment gibt, dann gilt die ge­setz­li­che Erb­fol­ge. War der Ver­stor­be­ne ver­hei­ra­tet und hat­te Kin­der, er­ben der Ehe­gat­te und die Kin­der. Gibt es nur Kin­der, er­ben nur die­se. Ist ein Tes­ta­ment vor­han­den, er­gibt sich dar­aus der Er­be. Erb­schein Wird vom Nach­lass­ge­richt auf An­trag der Er­ben er­teilt. Da­mit be­sit­zen die Er­ben die Le­gi­ti­ma­ti­on für das ih­nen zu­ste­hen­de Er­brecht. Haf­tung Der Er­be haf­tet zu­nächst un­be­schränkt für die Schul­den des Erb­las­sers und al­le mit dem Er­be ver­bun­de­nen Ver­bind­lich­kei­ten. Auf­ge­bots­ver­fah­ren Da­mit er­hält der Er­be die Mög­lich­keit, sich ei­nen Über­blick über even­tu­el­le Nach­lass­ver­bind­lich­kei­ten zu ver­schaf­fen, und kann sich über­le­gen, Maß­nah­men zu er­grei­fen, um sei­ne Haf­tung zu be­schrän­ken. Nach­las­sin­sol­venz­ver­fah­ren Ist es er­öff­net, be­schränkt sich die Haf­tung des Er­ben auf den Nach­lass.

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