Weih­nachts­märk­te

Rheinische Post Moenchengladbach - - KULTUR -

In der Vor­weih­nachts­zeit ge­ben Men­schen eher Geld für schö­ne Din­ge aus als zu an­de­ren Zei­ten im Jahr. Das wuss­ten schon die Händ­ler im Mit­tel­al­ter und ba­ten um Er­laub­nis, im Ad­vent in der Nä­he ei­ner Kir­che Spiel­zeug und Back­werk feil­zu­bie­ten. Sie durf­ten, und so ent­stan­den die Vor­läu­fer der Weih­nachts­märk­te. Seit dem 17. Jahr­hun­dert brei­te­ten sich die­se Märk­te aus, zu­nächst in pro­tes­tan­ti­schen, spä­ter auch in ka­tho­li­schen Ge­gen­den. Heu­te er­freu­en sie sich all­ge­mei­ner Be­liebt­heit – trotz Pop­mu­sik, Glüh­wein und Ge­drän­ge. Oder ge­ra­de des­halb. Der Nürn­ber­ger Christ­kind­les­markt ist ei­ner der be­kann­tes­ten welt­weit. Den größ­ten Zu­lauf in Deutsch­land hat aber der Köl­ner Weih­nachts­markt. Es soll sich zugleich um den äl­tes­ten im Rhein­land han­deln, 1820 wird er erst­mals er­wähnt.

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