Brei­te Hüften

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA - ANDRE­AS GRUHN

Man kennt das ja in der Weih­nachts­zeit: Da bringt der ei­ne nen Man­delstu­ten vor­bei, der nächs­te Plätz­chen, ir­gend­wer hat noch Mar­zi­pan in der Schub­la­de ge­fun­den. Das al­les sind selbst­ver­ständ­lich fie­se Atta­cken auf die Hüften. Wie wir ges­tern aber fest­stel­len muss­ten, geht es den Tie­ren gar nicht bes­ser. Denn in Mün­chen ist es jüngst zu ei­nem tier­me­di­zi­ni­schen Not­fall ge­kom­men, des­sen Ur­sa­che zu brei­te Hüften wa­ren. Ein Eich­hörn­chen mit et­was zu statt­li­chem Kör­per­bau war in ei­nem Gul­ly­de­ckel ste­cken­ge­blie­ben, weil es zu brei­te Hüften hat­te. Pas­san­ten rie­fen die Tier­ret­tung, die es zu­erst mit Pflan­zen­öl ver­such­ten – zweck­los, das ar­me Tier­chen blieb ste­cken. Die Pas­san­tin und die Tier­ret­tung stemm­ten dar­auf­hin den Gul­ly­de­ckel auf und be­frei­ten das Eich­hörn­chen, das be­reits stark un­ter­kühlt war. In der Auf­fang­sta­ti­on wur­de es dann ge­füt­tert mit Zu­cker und Weih­nachts­nüs­sen.

Aus­ge­rech­net.

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