Po­li­zei­kräf­te an Sil­ves­ter sinn­vol­ler auf­tei­len

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS - VON CHRIS­TI­AN SCHWERDTFEGER

Um es vor­weg deut­lich zu be­to­nen: Die Vor­komm­nis­se aus der ver­gan­ge­nen Sil­ves­ter­nacht dür­fen sich nicht wie­der­ho­len, nicht ein­mal an­satz­wei­se. Nie wie­der dür­fen in deut­schen Städ­ten un­ter den Au­gen hilf­lo­ser und über­for­der­ter Po­li­zis­ten mas­sen­haft Frau­en be­drängt, be­stoh­len, ver­ge­wal­tigt wer­den.

Des­halb wird in die­sem Jahr an Sil­ves­ter der Be­reich rund um den Köl­ner Haupt­bahn­hof der si­che­res­te Ort Deutsch­lands sein. In­nen­mi­nis­ter Ralf Jä­ger wird zu­ge­gen sein, um­ringt von bis zu sie­ben Hun­dert­schaf­ten. Nicht da sein wer­den hin­ge­gen die kri­mi­nel­len Nord­afri­ka­ner. Die­se dürf­ten an­ge­sichts des Groß­auf­ge­bots der Po­li­zei auf an­de­re Städ­te aus­wei­chen. Das be­fürch­ten auch ei­ni­ge Kom­mu­nen und wün­schen sich eben­falls Un­ter­stüt­zung durch die Lan­des­po­li­zei.

Doch für die meis­ten wird es nur ein Wunsch blei­ben, da der Groß­teil der Be­reit­schafts­po­li­zei in Köln ge­bun­den sein wird. Da­her soll­te man die­se Kräf­te­ver­tei­lung noch ein­mal über­den­ken. Denn nicht aus­zu­den­ken wä­re es, wenn in ei­ner an­de­ren Stadt Frau­en schutz­los Über­grif­fen aus­ge­setzt wä­ren, wäh­rend gleich­zei­tig Hun­der­te Po­li­zis­ten in Köln sich das Feu­er­werk an­schau­en. BE­RICHT

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