Wie Pu­tin den Wes­ten ge­zielt ver­un­si­chert

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

An­griffs­kam­pa­gne „APT 28“Si­cher­heits­be­hör­den kön­nen nach­wei­sen, dass rus­si­sche Com­pu­ter­spe­zia­lis­ten seit 2014 durch ge­ziel­te Ha­cker­an­grif­fe auf Ser­ver von po­li­ti­schen Stel­len im Wes­ten Da­ten ab­zie­hen, um sie für Pro­pa­gan­da­zwe­cke zu nut­zen. Die rus­si­sche An­griffs­kam­pa­gne fir­miert un­ter dem Na­men „APT 28“. Welt­weit gibt es 33 Kam­pa­gnen ver­schie­de­ner Ur­he­ber. APT steht für „Ad­van­ced Per­sis­tent Th­re­at“(„fort­ge­schrit­te­ne an­dau­ern­de Be­dro­hung“). Da­bei ver­schaf­fen sich un­au­to­ri­sier­te Per­so­nen Zu­griff auf Netz­wer­ke (Ser­ver). US-Wahl­kampf IT-Ex­per­ten sind si­cher, dass Mit­te 2016 rus­si­sche Ha­cker Zehn­tau­sen­de E-Mails und Da­ten vom Ser­ver des De­mo­cra­tic Na­tio­nal Com­mi­tee (DNC) der US-De­mo­kra­ten ge­stoh­len und kom­pro­mit­tie­ren­de In­hal­te nach und nach ver­öf­fent­licht ha­ben, um Prä­si­dent­schafts­kan­di­da­tin Hil­la­ry Cl­in­ton zu schwä­chen – mit Er­folg. Bun­des­tags­wahl­kampf Im Mai 2015 ver­schaff­ten sich rus­si­sche Ha­cker Zu­gang zu 14 Bun­des­tags­ser­vern, dar­un­ter auch zum Haupt­ser­ver mit sämt­li­chen Zu­gangs­da­ten zum deut­schen Par­la­ment. Da­bei wur­den zahl­rei­che Da­ten ge­stoh­len, die im Wahl­kampf 2017 ge­zielt zur Ve­r­un­si­che­rung ein­ge­setzt wer­den könn­ten.

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