Deut­sche Bank lenkt ein: ATU ist ge­ret­tet

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

WEI­DEN (dpa) Im zä­hen Rin­gen um die Zu­kunft der an­ge­schla­ge­nen Au­to­werk­statt­ket­te ATU mit rund 10.000 Be­schäf­tig­ten ist ei­ne Ei­ni­gung er­zielt wor­den. Da­mit ist die ent­schei­den­de Hür­de für die ge­plan­te Über­nah­me durch den fran­zö­si­schen Kon­zern Mo­bi­via ge­nom­men. Nach­dem die Im­mo­bi­li­en­ge­sell­schaf­ten ge­rin­ge­re Mie­ten in Aus­sicht stell­ten, hat­ten sie als Aus­gleich ei­ne Son­der­zah­lung von 100 Mil­lio­nen Eu­ro ge­for­dert. Hin­ter dem Ver­mie­ter Li­no steckt als Kre­dit­ge­ber un­ter an­de­rem die Deut­sche Bank. Mo­na­te­lang war ver­han­delt wor­den, zu­letzt stand die Ei­ni­gung auf der Kip­pe, es droh­te so­gar die In­sol­venz bei ATU. Aus Ver­hand­lungs­krei­sen hieß es nun, man ha­be sich dar­auf ge­ei­nigt, dass die Al­tei­gen­tü­mer nun­mehr 80 Mil­lio­nen Eu­ro an Son­der­zah­lung an die Ver­mie­ter leis­ten – die Deut­sche Bank lenk­te al­so teil­wei­se ein.

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