Ka­len­der­blatt 9. De­zem­ber 1982

Rheinische Post Moenchengladbach - - UNTERHALTUNG -

Star Wars und „E.T.“: Kein an­de­rer Film war in den 1970er und 80er Jah­ren fi­nan­zi­ell so er­folg­reich wie die­se bei­den Strei­fen über das Le­ben au­ßer­halb un­se­rer be­kann­ten Welt. Da­bei könn­ten die Fil­me nicht un­ter­schied­li­cher sein. Wäh­rend die ver­schie­de­nen Star-Wars-Epi­so­den in der Art ei­nes Hel­den­epos den Kampf zwi­schen Gut und Bö­se the­ma­ti­sie­ren, war „E.T.“letz­ten En­des ein Kin­der­film. Der klei­ne El­li­ot (Hen­ry Tho­mas) fin­det ei­nen Au­ßer­ir­di­schen. Das We­sen wur­de von sei­nen Ge­fähr­ten auf der Er­de zu­rück­ge­las­sen und be­nö­tigt drin­gend Hil­fe. Ge­mein­sam mit sei­nen Ge­schwis­tern Ger­tie (Dr­ew Bar­ry­mo­re) und Micha­el (Ro­bert MacNaugh­ton) ver­steckt El­li­ot den Au­ßer­ir­di­schen und baut ei­ne ge­heim­nis­vol­le, te­le­pa­thi­sche Ver­bin­dung zu sei­nem neu­en Freund auf. In „E.T.“geht es um die Freund­schaft zwi­schen den Prot­ago­nis­ten, dem Kind und dem kind­li­chen Au­ßer­ir­di­schen, aber auch um die Sehn­sucht nach Zu­hau­se. Wie „E.T.“wa­ren auch El­li­ot und sei­ne Ge­schwis­ter ver­las­sen wor­den: von ih­rem Va­ter, der von der Mut­ter in Tren­nung leb­te. Am 9. De­zem­ber 1982 kam „E.T.“in die deut­schen Ki­nos. Mil­lio­nen von Kin­dern und Er­wach­se­nen welt­weit konn­ten sich mit den Film­fi­gu­ren iden­ti­fi­zie­ren und so wur­de „E.T.“zum Kas­sen­schla­ger. Der Film von Re­gis­seur Ste­phen Spiel­berg wur­de neun­mal für den „Os­car“no­mi­niert, er ge­wann vier der be­gehr­ten Tro­phä­en.

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