Ga­b­ri­el er­war­tet im nächs­ten Jahr 400.000 neue Jobs

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (dpa) Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Sig­mar Ga­b­ri­el (SPD) rech­net im kom­men­den Jahr mit 400.000 neu­en Ar­beits­plät­zen in Deutsch­land. Die Be­schäf­ti­gung sol­le dann auf 43,9 Mil­lio­nen Ar­beits­plät­ze stei­gen, „auch auf­grund der qua­li­fi­zier­ten Zu­wan­de­rung aus dem EUAus­land“. Das geht aus dem Ent­wurf des Jah­res­wirt­schafts­be­richts her­vor, der En­de Ja­nu­ar ver­öf­fent­licht wird. Die Ar­beits­lo­sen­quo­te sei so nied­rig wie zu­letzt vor 25 Jah­ren und dürf­te sich bei der Mar­ke von sechs Pro­zent sta­bi­li­sie­ren. Für 2017 ge­hen Ga­b­ri­els Ex­per­ten un­ver­än­dert von ei­nem Wachs­tum von 1,4 Pro­zent aus, nach 1,8 Pro­zent im lau­fen­den Jahr. „Die Kon­sti­tu­ti­on der deut­schen Wirt­schaft zeigt sich wei­ter­hin ro­bust“, heißt es im Ent­wurf. Das sei an­ge­sichts der wei­ter kri­ti­schen Ver­schul­dungs­si­tua­ti­on ein­zel­ner Eu­ro­län­der und der Un­si­cher­hei­ten in der Welt­po­li­tik be­mer­kens­wert. Auch ein EUAus­tritt Groß­bri­tan­ni­ens wür­de nach Ein­schät­zung der Bun­des­re­gie­rung kurz­fris­tig kei­ne gra­vie­ren­den ge­samt­wirt­schaft­li­chen Fol­gen für die deut­sche Wirt­schaft ha­ben.

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