Hells An­gels be­grü­ßen neu­en Ro­cker-Club in Glad­bach

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT - VON GA­BI PE­TERS

Die Ro­cker­clubs „Out­laws“und „Gre­mi­um“sind aus Mön­chen­glad­bach ver­schwun­den, seit­dem die „Hells An­gels MG Ci­ty“auf­tauch­ten und in der Stadt Mo­lo­tow­cock­tails ex­plo­dier­ten und Schüs­se fie­len. Da­für soll jetzt ei­ne neue Mo­tor­ra­dGang auf­ge­taucht sein. Zu­min­dest ver­kün­den das die Mön­chen­glad­ba­cher Höl­le­nen­gel auf ih­rer Face­book­sei­te. Dort be­grü­ßen sie die „Red De­vils MG Ci­ty“. Auf der of­fi­zi­el­len Home­page von den Red De­vils Ger­ma­ny wird das neue Char­ter in Mön­chen­glad­bach eben­falls an­ge­kün­digt. Und auf Face­book gibt es ei­nen „Peet rd­mc (für Red De­vils Motor­cy­cle-Club) MG Ci­ty.

Bei der Po­li­zei kennt man die In­ter­net-Ein­trä­ge. Von ei­ner Nie­der­las­sung bzw. ei­nem Ver­eins­heim der Red De­vils in Mön­chen­glad­bach ist dort aber nichts be­kannt. Und ge­se­hen wur­den Mit­glie­der in Kut­ten mit dem Ver­ein­sem­blem ge­hörn­te Teu­fel von der Po­li­zei auch noch nicht. „Trotz­dem wer­den wir das auf dem Schirm be­hal­ten“, sagt Po­li­zei­spre­che­rin Isa­bel­la Han­nen.

Die Red De­vils gel­ten als der wich­tigs­te und größ­te Sup­por­ter-Club – al­so Un­ter­stüt­zungs­ver­ein – der Hells An­gels. Sie sind den­noch ei­gen­stän­dig. Red De­vils müs­sen nicht wie die Hells An­gels Har­ley­Ma­schi­nen fah­ren, bei ih­nen sind auch Mo­tor­rä­der ja­pa­ni­scher Her- stel­ler er­laubt. Ähn­lich wie bei den Höl­le­nen­geln wer­den auch die Red De­vils vie­ler­orts mit kri­mi­nel­len Ak­ti­vi­tä­ten wie Dro­gen-, Men­schen­und Waf­fen­han­del in Ver­bin­dung ge­bracht. Die Hells An­gels MG Ci­ty wer­den von Ra­min Y. an­ge­führt, ei­nem ge­bür­ti­gen Mön­chen­glad­ba­cher, der frü­her den Ban­di­dos an­ge­hör­te. In die­ser Zeit war er im Fe­bru­ar 2012 in den Ver­dacht ge­ra­ten, bei ei­ner Aus­ein­an­der­set­zung un­ter Ro­ckern in der Mön­chen­glad­ba­cher Alt­stadt meh­re­re Hells-An­gels-Mit­glie­der ver­letzt zu ha­ben.

En­de 2012 soll Ra­min Y. zu den Hells An­gels über­ge­lau­fen sein. Zwei Jah­re spä­ter grün­de­te er das Char­ter Mön­chen­glad­bach, zu dem auch der Va­ter des be­kann­ten Sala­fis­ten-Pre­di­gers Pier­re Vo­gel ge­hört. In Rhe­ydt an der Haupt­stra­ße be­trei­ben die Hells An­gels ein Ge­schäft mit Fan­be­klei­dung, das im Fe­bru­ar die­ses Jah­res er­öff­net wur­de,

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