Post: Rot-Grün will Geld für In­te­gra­ti­on nicht wei­ter­ge­ben

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(web) „SPD und Grü­ne ha­ben Städ­ten und Ge­mein­den die not­wen­di­ge fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung bei der In­te­gra­ti­on ver­wei­gert. Ent­ge­gen der Auf­for­de­run­gen der ei­ge­nen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten, der SPDOber­bür­ger­meis­ter so­wie des SPDBun­des­wirt­schafts­mi­nis­ters leh­nen die Ko­ali­ti­ons­frak­tio­nen den CDU­An­trag im NRW-Land­tag nach ei­ner Kom­mu­na­len In­te­gra­ti­ons­pau­scha­le für die Wei­ter­lei­tung der Bun­des­in­te­gra­ti­ons­mit­tel von 434 Mil­lio­nen Eu­ro ab“, sagt der CDU­Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nor­bert Post. Und er rech­net vor: Für Mön­chen­glad­bach wä­ren das rund sechs Mil­lio­nen Eu­ro ge­we­sen, die jetzt aus­blei­ben wür­den.

Post wei­ter: „Ei­gent­lich be­steht Ei­nig­keit dar­in, dass die fi­nan­zi­el­le Aus­stat­tung der Städ­te und Ge­mein­den ein we­sent­li­cher Aspekt für das Ge­lin­gen der In­te­gra­ti­on ist.“Der rot-grü­nen Lan­des­re­gie­rung sei es egal, dass die Stadt nicht nur die Erst­auf­nah­me meis­tern, son­dern auch vie­le An­stren­gun­gen un­ter­neh­men müs­se, um die­je­ni­gen, die dau­er­haft blei­ben, in die Ge­sell­schaft zu in­te­grie­ren.

Post: „Man setzt auf ei­ne zen­tra­le und gleich­ma­chen­de Be­vor­mun­dungs­po­li­tik. Hier­durch wer­den Eh­ren­amt­ler in den Kom­mu­nen im Re­gen ste­hen ge­las­sen, in­di­vi­du­el­le und prag­ma­ti­sche Lö­sun­gen zur In­te­gra­ti­on sind so nicht mög­lich.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.