Vie­le Fouls, reich­lich Hek­tik, kei­ne To­re

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

FRANK­FURT (RP) Das ver­meint­li­che Top­spiel der Fuß­ball-Bun­des­li­ga wur­de zu ei­ner üb­len Tre­te­rei. Ein­tracht Frank­furt und 1899 Hof­fen­heim trenn­ten sich tor­los und un­ter­hiel­ten das Pu­bli­kum al­len­falls mit gro­ßer Här­te. Schieds­rich­ter Chris­ti­an Din­gert be­kam die Be­geg­nung von Be­ginn an nicht in den Griff. Er ließ zu­nächst viel zu viel durch­ge­hen, und er fand spä­ter kei­ne Mit­tel mehr, die Tre­te­rei auf dem Ra­sen zu un­ter­bin­den. Kar­ten hol­te er zu spät her­aus, be­reits der El­len­bo­gen­schlag des Frank­fur­ters Abra­ham ge­gen den Hof­fen­hei­mer Wa­gner hät­te ei­ne Ro­te Kar­te ver­dient. Ein­trachts Ver­tei­di­ger Chand­ler sah dann kurz vor Schluss für ei­nen eher harm­lo­sen Schub­ser Rot.

Bei­de Teams blie­ben aber auf Eu­ro­pa­cup-Kurs. Hof­fen­heim ist in der Bun­des­li­ga seit fast sie­ben Mo­na­ten oh­ne Nie­der­la­ge, Frank­furt kas­sier­te die letz­te He­implei­te An­fang April 2016 – aus­ge­rech­net ge­gen das 1899-Team. Bei­de Teams ver­such­ten, das Auf­bau­spiels des Geg­ners früh­zei­tig zu stö­ren und mach­ten die Räu­me eng. Tor­ge­le­gen­hei­ten blie­ben des­halb Man­gel­wa­re. Die Frank­fur­ter ver­buch­ten in die­ser Hin­sicht ein leich­tes Plus, die ver­gleichs­wei­se bes­se­re Spiel­an­la­ge bo­ten al­ler­dings die Gäs­te. „Wir hät­ten in Füh­rung ge­hen kön­nen, weil wir vor der Halb­zeit bes­ser wa­ren“, sag­te Hof­fen­heims Trai­ner Ju­li­an Na­gels­mann. Nach dem Wech­sel ge­riet sein Team stär­ker un­ter Druck, weil Frank­furt en­er­gi­scher den An­griff such­te und ei­ni­ge Ni­cke­lig­kei­ten ein­streu­te. Zum Ni­veau der Par­tie sag­te Na­gels­mann: „Es wa­ren vie­le Sze­nen da­bei, die auf dem Fuß­ball­platz nichts ver­lo­ren ha­ben.“

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