Lan­des­li­gis­ten macht das Auf und Ab zu schaf­fen

Der 1. FC Mön­chen­glad­bach und der VfL Jü­chen ha­ben in der Hin­run­de nicht wie ge­wünscht ge­punk­tet. Es fehlt vor al­lem an Kon­stanz.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON KURT THEUERZEIT

FUSSBALL Lan­des­li­gist 1. FC Mön­chen­glad­bach ist nach dem 0:1 in Amern auf ei­nen Re­le­ga­ti­ons­platz ab­ge­rutscht. Ei­ne Si­tua­ti­on, die durch­aus Alarm­si­gna­le aus­lö­sen muss. Nur drei Punk­te mehr kann der VfL Jü­chen auf­wei­sen, der zwar häu­fi­ger in die­ser Sai­son schon un­ter die Rä­der ge­kom­men ist, aber spo­ra­disch mit über­ra­schen­den Sie­gen punk­ten kann. Bei­de Klubs brau­chen nun im ers­ten Rück­run­den­spiel Punk­te, am bes­ten drei.

„Es ist ein­fach wie ver­hext im Au­gen­blick. Wir trai­nie­ren gut, sind spie­le­risch sehr weit und ver­lie­ren dann wie in Amern Spie­le, die wir größ­ten­teils be­stimmt ha­ben“, sagt FC-Trai­ner Marcel Win­kens. Die Ur­sa­chen sind schnell ge­fun­den. Die kleins­ten Aus­set­zer nut­zen die Geg­ner zu To­ren. Auf der an­de­ren Sei­te er­spielt sich der FC Chan­cen, be­kommt den Ball aber nicht ins geg­ne­ri­sche Tor.

„Wir be­loh­nen uns nicht für un­se­re Ar­beit im Trai­ning und auf dem Platz. Wir müss­ten ei­gent­lich schon acht oder neun Punk­te mehr ha­ben“, sagt Marcel Win­kens. Im Trai­ning stand die­se Wo­che ver­stärkt der Tor­ab­schluss im Mit­tel­punkt der Ar­beit. Ob das am mor­gi­gen Sonn­tag schon beim Spit­zen­rei­ter Voh­win­kel den er­hoff­ten Er­folg bringt?

Ent­schei­dend für Marcel Win­kens ist aber die feh­len­de Kon­stanz der Marcel Win­kens FC-Trai­ner jun­gen Spie­ler: „Das ist nor­mal in die­sem Al­ter. Nach drei gu­ten Spie­len fol­gen auch we­ni­ger ef­fek­ti­ve Vor­stel­lun­gen. Da die­ses Auf und Ab in­di­vi­du­ell ist, lei­det dar­un­ter auch der Er­folg.“Ab­hil­fe könn­ten da Neu­zu­gän­ge in der Win­ter­pau­se schaf­fen. „Es kom­men zwei jun­ge Ko­rea­ner auf je­den Fall hin­zu. Da müs­sen wir de­ren Ent­wick­lung ab­war­ten. Wenn wir sonst im Per­so- nal­be­reich noch ein­mal tä­tig wer­den, müs­sen es Spie­ler mit hin­rei­chen­der Er­fah­rung sein, die uns di­rekt hel­fen“, sagt Win­kens.

In Jü­chen ist das Auf und Ab nicht ab­hän­gig von der man­geln­den Er­fah­rung. In die­ser Hin­sicht hat der VfL ge­gen­über dem FC viel mehr zu bie­ten. Al­ler­dings kas­siert Jü­chen un­er­war­tet hef­ti­ge Klat­schen. Schon vor dem 0:5 in Nie­ven­heim am vo­ri­gen Sonn­tag ver­lor man in Voh­win­kel 2:6 und beim DSC 99 mit 1:6.

Die Ur­sa­chen sind in Jü­chen schnell ge­fun­den. Wenn nicht al­le Rou­ti­niers auf dem Platz ste­hen, dann feh­len Qua­li­tät und die Leit­fi­gu­ren, die für die nö­ti­ge Sta­bi­li­tät sor­gen. „Ich er­war­te aber von al­len, die auf dem Platz ste­hen, we­nigs­tens En­ga­ge­ment, selbst wenn wir stark er­satz­ge­schwächt an­tre­ten müs­sen“, sagt Se­bas­ti­an Muy­res. Am Sonn­tag in Amern dürf­ten wie­der al­le Spie­ler, die in Nie­ven­heim nicht da­bei sein konn­ten, ih­re Grip­pe über­stan­den ha­ben. Viel­leicht kann sich Jü­chen für die 0:1-Hin­spiel­nie­der­la­ge re­van­chie­ren.

„Wir be­loh­nen uns nicht für un­se­re Ar­beit im Trai­ning und auf dem Platz“

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