Hin­run­den-Über­ra­schun­gen sor­gen für ei­ne an­ge­neh­me Weih­nachts­fei­er

Die Tischtennis-Mann­schaf­ten des TuS Wick­rath ste­hen so­wohl bei den Her­ren in der Ver­bands­li­ga als auch bei den Da­men in der NRW-Li­ga an Po­si­ti­on eins.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON AND­RE PIEL

TISCHTENNIS Wenn die Tisch­ten­nisAb­tei­lung des TuS Wick­rath heu­te Abend zur Weih­nachts­fei­er zu­sam­men­kommt, gibt es nicht nur be­sinn­li­che St­un­den. Der TuS hat auch ei­ne Men­ge zu fei­ern. Gleich zwei Mann­schaf­ten ste­hen un­ver­hofft in ih­ren Li­gen auf Rang eins. Die größ­te Über­ra­schung ist si­cher­lich die Ta­bel­len­füh­rung der Her­ren in der Ver­bands­li­ga.

Jah­re­lang spiel­te Wick­rath ge­gen den Ab­stieg, der meis­tens je­doch sou­ve­rän ab­ge­wen­det wer­den konn­te. Jetzt könn­te es plötz­lich zum Auf­stieg in die NRW-Li­ga rei­chen. Der Vor­sprung auf Ver­fol­ger 1. FC Köln II be­trägt aber nur zwei Punk­te. Ei­ne bes­se­re Aus­gangs­po­si­ti­on für die Rück­run­de ver­pass­te der TuS durch die Nie­der­la­ge am ver­gan­ge­nen Spiel­tag bei Bo­rus­sia Brand (6:9). „Scha­de, dass die Mann­schaft nicht oh­ne Nie­der­la­ge die Vor­run­de ab­schlie­ßen konn­te“, sagt TuS-Ab­tei­lungs­lei­ter Hu­bert Ra­der­ma­cher. „Aber die Sai­son war stark und lässt die Hoff­nung zu, dass die ak­tu­el­le Füh­rungs­po­si­ti­on im neu­en Jahr ver­tei­digt wer­den kann.“Mit Zhi­qiang Cheng (21:1) hat Wick­rath den bes­ten Spie­ler der Ver­bands­li­ga in sei­nen Rei­hen. Auch Ben Lee ge­hört mit sei­ner 13:5-Bi­lanz im mitt­le­ren Paar­kreuz zu den Bes­ten. Ei­nen Trumpf hat Wick­rath noch in der Hin­ter­hand. Der lang­jäh­ri­ge Spit­zen­spie­ler Si­chun Lu wur­de in die­ser Sai­son erst ein­mal ein­ge­setzt.

Sehr zu­frie­den ist Ra­der­ma­cher auch mit den bei­den Frau­en-Teams in der NRW-Li­ga. Bei der „Ers­ten“war klar, dass sie vor­ne mit­spie­len kann. Schließ­lich hat­te sich Wick­rath frei­wil­lig aus der Ober­li­ga ver­ab­schie­det. Dass die Mann­schaft am letz­ten Spiel­tag der Hin­run­de auf Rang eins klet­ter­te, war den­noch über­ra­schend. Denn Top­fa­vo­rit TTC GW Fritz­dorf II leis­te­te sich beim 6:8 in Wal­beck ei­nen Aus­rut­scher. „Nach der Auf­takt­nie­der­la­ge in Fritz­dorf hat sich die Mann­schaft kon­ti­nu­ier­lich ge­stei­gert“, sagt Ra­der­ma­cher. Gleich zu Be­ginn der Rück­run­de tref­fen bei­de Teams in Wick­rath auf­ein­an­der. Gut mög­lich, dass dann schon ei­ne Vor­ent­schei­dung fällt. Auch die Re­ser­ve­mann­schaft hat über­ra­schend gut ab­ge­schnit­ten. Nach schlech­tem Start führ­te ei­ne Se­rie von acht Spie­len oh­ne Nie­der­la­ge die „Zwei­te“auf Rang vier. Der Ab­stieg ist da­mit kein The­ma mehr.

Mit dem müs­sen sich die Zwei­ten Her­ren in der Lan­des­li­ga be­schäf­ti­gen. Nach ei­nem wech­sel­haf­ten Sai­son­ver­lauf ste­hen sie nur auf Rang zehn, der in ei­ne Re­le­ga­ti­ons­run­de zur Er­mitt­lung wei­te­rer Ab­stei­ger führt. Zu Sai­son­be­ginn wech­sel­ten sich Sie­ge und Nie­der­la­ge ab, ge­gen En­de gab es nur noch „ka­ta­stro­pha­le“Leis­tun­gen. „In der Form sind wir nicht lan­des­li­ga­taug­lich“, sag­te Ka­pi­tän Frank Mund zu­letzt. Für Ra­der­ma­cher ist aber noch al­les drin: „Kom­plett und mit ge­sun­den Spie­lern soll­te der Rück­stand noch auf­ge­holt wer­den kön­nen.“

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