Kü­n­ast geht ge­gen Netz-Lüg­ner vor

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

BER­LIN (epd) Die Grü­nen-Po­li­ti­ke­rin Re­na­te Kü­n­ast geht per Straf­an­zei­ge ge­gen ei­ne Fal­sch­nach­richt bei Face­book vor. Der Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten war auf di­ver­sen Sei­ten, wie et­wa „Wi­der­stand deut­scher Pa­trio­ten“, ein er­fun­de­nes Zi­tat zu­ge­schrie­ben wor­den. Dem­nach soll sie über den mut­maß­li­chen Stu­den­tin­nen-Mör­der von Frei­burg ge­sagt ha­ben: „Der trau­ma­ti­sier­te jun­ge Flücht­ling hat zwar ge­tö­tet, man muss ihm aber trotz­dem hel­fen.“Die Fal­sch­nach­richt sei mit der Qu­el­le „Süd­deut­sche Zei­tung“ver­se­hen wor­den. Kü­n­ast üb­te zu­gleich schar­fe Kri­tik an Face­book, das erst gut drei Ta­ge nach dem Ein­trag die Nach­richt auf der „Wi­der­stand“-Sei­te ge­löscht ha­be. So­ge­nann­te „Fa­ke News“(ge­fälsch­te Nach­rich­ten) müss­ten künf­tig um­ge­hend ge­löscht wer­den, sag­te sie dem „Spie­gel“.

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