Frank­reich: Aus­nah­me­zu­stand noch bis Ju­li 2017

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

PA­RIS (dpa) Frank­reich will den Aus­nah­me­zu­stand bis Ju­li 2017 ver­län­gern. Die an­hal­ten­de Be­dro­hung durch den Ter­ro­ris­mus ma­che die­se Ent­schei­dung not­wen­dig, sag­te der neue Pre­mier­mi­nis­ter Ber­nard Ca­ze­neuve am Sams­tag. Der Aus­nah­me­zu­stand er­laubt Aus­gangs­sper­ren, Durch­su­chun­gen und Haus­ar­res­te oh­ne rich­ter­li­chen Be­schluss. Frank­reich be­fin­det sich seit den Ter­ror­an­schlä­gen in Pa­ris am 13. No­vem­ber 2015 mit 130 To­ten im Aus­nah­me­zu­stand. Des­sen Dau­er soll we­gen der Prä­si­dent­schafts­wah­len im Früh­jahr auf den 15. Ju­li aus­ge­wei­tet wer­den. Das Ka­bi­nett brach­te am Sams­tag die er­neu­te Ver­län­ge­rung auf den Weg, weil der Aus­nah­me­zu­stand au­to­ma­tisch 15 Ta­ge nach ei­nem Rück­tritt der Re­gie­rung aus­läuft. Ma­nu­el Valls war als Pre­mier­mi­nis­ter zu­rück­ge­tre­ten. Der So­zia­list be­wirbt sich als Kan­di­dat für die Nach­fol­ge von Prä­si­dent François Hol­lan­de.

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