Darm­stadts Trai­ner be­klagt „ei­nen Ver­rä­ter“

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

FREI­BURG (dpa) Ra­mon Bern­droth schritt nach dem bit­te­ren En­de äu­ßer­lich ge­fasst und mit hin­term Rü­cken ver­schränk­ten Ar­men über den Ra­sen. Aber dann leg­te er doch los. „Wir wa­ren ei­ne Mann­schaft, das hat man in der Ka­bi­ne schon ge­merkt. Aber wir wa­ren nicht rest­los ei­ne Mann­schaft, wir ha­ben ei­nen Ver­rä­ter drin. Das wer­de ich auch in­tern an­spre­chen“, sag­te der 64Jäh­ri­ge nach dem 0:1 beim SC Frei­burg. Es war die sechs­te Nie­der­la­ge nach­ein­an­der, mit der die „Li­li­en“ans Ta­bel­len­en­de stürz­ten. Wäh­rend sei­ne sicht­lich ver­bes­ser­ten Pro­fis den neu­en Geist un­ter Bern­droth lob­ten, war ei­ner of­fen­bar aus der Rei­he ge­tanzt. Ei­nen Na­men oder Hin­ter­grund nann­te der Nach­fol­ger des be­ur­laub­ten Nor­bert Mei­er nicht. Er be­stä­tig­te aber et­was halb­her­zig, dass es ein Spie­ler war, der un­ter sei­ner Re­gie aus der Mann­schaft ge­fal­len war. „Es gibt Spie­ler, die Ent­schei­dun­gen ak­zep­tie­ren und sa­gen, okay ich bin trotz­dem im Team“, er­klär­te Bern­droth nur. „Es gibt an­de­re, die sich maß­los über­schät­zen.“Zum Kreis der ge­gen­über dem Hamburg-Spiel nicht Be­rück­sich­tig­ten ge­hör­ten An­to­ni­oMir­ko Colak, Florian Jung­wirth, Le­on Gu­wa­ra und der schwe­di­sche Ab­wehr­spie­ler Alex­an­der Mi­lo­se­vic.

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