Weih­nachts-Ein­käu­fer be­le­ben Rhe­ydter In­nen­stadt

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES - VON EVA BACHES

Schon kurz vor 13 Uhr füll­te sich die Rhe­ydter In­nen­stadt zum ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag. In zwei Wo­chen ist Weih­nach­ten, und vie­le nut­zen die Ge­le­gen­heit zum Ein­kauf der Ge­schen­ke. Chris­toph Hart­leb, Vor­sit­zen­der des Rhe­ydter Ci­ty­ma­nage­ments, zieht für den Sonn­tag und das Weih­nachts­ge­schäft ei­ne po­si­ti­ve Bi­lanz: „Die Re­so­nanz war um 13 Uhr schon sehr gut in der Stadt und auf dem Weih­nachts­markt. Die Ein­zel­händ­ler sind zu­frie­den mit dem Weih­nachts­ge­schäft. Ich glau­be, dass in den nächs­ten zwei Wo­chen noch ei­ni­ges drin ist.“

So sieht das auch der Ein­zel­han­dels­ver­band, der am Wo­che­n­en­de in den In­nen­städ­ten et­was mehr Kun­den als am zwei­ten Ad­vents­wo­chen­en­de fest­ge­stellt hat. Ei­ne deut­li­che Stei­ge­rung wird für das letz­te Ad­vents­wo­chen­en­de und ins­be­son­de­re an den letz­ten Werk­ta­gen vor Hei­lig­abend er­war­tet. „In den un­ter­schied­li­chen Bran­chen konn­te vie­ler­orts der Trend zu hoch­wer­ti­gen Ge­schen­ken fest­ge­stellt wer­den. Ge­fragt wa­ren an die­sem Sams­tag auch hoch­wer­ti­ge Ge­schen­ke für Kin­der, denn vie­le Spiel­wa­ren kön­nen kurz vor Weih­nach­ten nur noch zu hö­he­ren Prei­sen und oh­ne Ra­bat­te on­li­ne er­stei­gert wer­den“, sag­te Jan Kai­ser, Ge­schäfts­füh­rer beim Ein­zel­han­dels­ver­band.

Und was wa­ren so in Rhe­ydt die Ren­ner? Beim Koch­shop fin­den Hob­by­kö­che al­les rund um die Kü­che. „Bei uns sind jetzt zum Bei­spiel Brä­ter, Fon­du­es oder Ra­clettes ge- fragt. Aber auch Zu­be­hör wie Ge­flü­gel­sche­ren oder Mes­ser. Auch Fil­ter­kaf­fee ist wie­der ein gro­ßes The­ma“, sagt In­ha­be­rin As­trid Schnei­der. Auch der Trend „Do it yours­elf“(al­so selbst hand­wer­ken) und Hand­ar­bei­ten set­zen sich zu Weih­nach­ten spür­bar durch. Im Ca­fe Krea­tiv fin­det man nicht nur Stof­fe zum Nä­hen, son­dern vor Ort sein De­si­gner­stück her­stel­len und an­schlie­ßend ei­ne Tas­se Kaf­fee trin­ken. „Wir bie­ten fes­te Work­shops zu un­ter­schied­li­chen The­men an. Heu­te nä­hen wir ei­nen Lo­op­schal“, er­zählt Mar­ti­na Ja­cobs, die das Ca­fé zu­sam­men mit ih­rer Schwä­ge­rin be­treibt.

Ob sol­che Ge­schen­ke auch im kom­men­den Jahr noch an ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­ta­gen ein­ge­kauft wer­den kön­nen, ist zu­min­dest frag­lich. Für die Händ­ler ist klar: Sie brau­chen die Sonn­ta­ge fürs Ge­schäft. Frank Gros­se, In­ha­ber von „Ete­pe­tee­te“, wür­de sei­nen La­den am liebs­ten je­den Sonn­tag öff­nen: „Ich fin­de die Sonn­ta­ge sehr wich­tig. Im In­ter­net kann man auch 24 St­un­den ein­kau­fen. Die Be­schrän­kung auf vier Sonn­ta­ge könn­te man auf­he­ben und es statt­des­sen den Händ­lern frei­stel­len, ob sie öff­nen möch­ten oder nicht.“Auch As­trid Schnei­der von Koch­shop Rhe­ydt, fin­det die Sonn­tags­öff­nung gut: „Es ist ei­ne an­de­re Stim­mung. Die Kun­den sind ent­spann­ter.“Bir­git und Jo­chen Lip­pert bum­meln an den Schau­fens­tern ent­lang. Sie kau­fen lie­ber un­ter der Wo­che ein. „Mir tun die leid, die ar­bei­ten müs­sen. Ich er­le­di­ge mei­ne Ein­käu­fe un­ter der Wo­che“, er­klärt Bir­git Lip­pert.

FO­TO: JÖRG KNAP­PE

Die Händ­ler wa­ren ges­tern mit der Kun­den­fre­quenz in der Rhe­ydter In­nen­stadt zu­frie­den.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.