GHTC schenkt sei­nem Trai­ner drei Punk­te zum Ge­burts­tag

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON THO­MAS GRULKE

HO­CKEY Phil­ipp Hey­manns war ver­schnupft. Das lag je­doch kei­nes­wegs an der Leis­tung sei­ner Mann­schaft ge­gen den Ober­hau­se­ner THC. Im Ge­gen­teil: Mit ei­nem 14:6 (5:4) im ers­ten Heim­spiel der Sai­son in der Zwei­ten Hal­len-Bun­des­li­ga mach­ten die Spie­ler des Glad­ba­cher HTC ih­rem Trai­ner ein schö­nes Ge­schenk zu des­sen 38. Ge­burts­tag. Nur muss­te Hey­manns stark er­käl­tet sei­ne Mann­schaft an der Sei­ten­li­nie coa­chen. Doch der sou­ve­rä­ne Sieg war si­cher­lich ei­ne gu­te Me­di­zin, zu­mal Glad­bach nun nur noch ei­nen Zäh­ler von der Ta­bel­len­spit­ze ent­fernt ist.

Es war al­ler­dings ein Er­folg mit 20 Mi­nu­ten An­lauf. „Ober­hau­sen hat nicht wie er­war­tet Mann­de­ckung, son­dern ei­ne de­fen­si­ve Raum­de­ckung ge­spielt, und wir ha­ben zu Be­ginn die Lü­cken nicht ge­fun­den“, sag­te Hey­manns, der beim Stand von 1:4 ei­ne Aus­zeit nahm und um­stell­te – mit Er­folg. Noch vor der Pau­se dreh­te der Gast­ge­ber die Par­tie und führ­te 5:4. „In der zwei­ten Halb­zeit ha­ben wir zu­nächst noch ein­mal un­nö­tig den Fa­den ver­lo­ren, doch dann ha­ben die Jungs Gas ge­ge­ben und noch ei­ni­ge schö­ne To­re her­aus­ge­spielt“, sag­te Hey­manns. Zu­dem nutz­te Glad­bach den Vor­teil, dass es stets im Block durch­wech­seln konn­te. „Doch auch un­ab­hän­gig von der Kraft­fra­ge wa­ren wir die bes­se­re Mann­schaft und ha­ben ver­dient ge- won­nen“, sag­te Hey­manns. Die GHTC-To­re er­ziel­ten Phil­lip Jan­sen, Ro­bin Kre­mers (je 3), Ni­k­las Braun, Till­mann Pohl (je 2), Fe­lix Krau­se, Da­vid Fran­co und Paul Tenck­hoff.

Die GHTC-Da­men ha­ben sich vom Ta­bel­len­kel­ler der Re­gio­nal­li­ga wei­ter ab­set­zen kön­nen und das Schluss­licht Kah­len­ber­ger HTC 5:1 (2:0) ge­schla­gen. „Es war das er­war­te­te Ge­dulds­spiel. Wir kön­nen der­zeit zwar spie­le­risch nicht glän­zen, aber wir ha­ben uns die Punk­te er­ar­bei­tet, und das ist in Ord­nung“, sag­te Trai­ner Achim Krauß. Sein Team ließ zu­nächst kaum et­was zu und ging durch Chris­ti­ne Fin­ger­huth und Ma­rie Schmid 2:0 in Füh­rung. Nach Kah­len­bergs An­schluss­tor di­rekt nach dem Wie­der­an­pfiff hat­te Glad­bach ei­ne Schwä­che­pha­se, in der Tor­frau Yvon­ne Rüt­ten ihr Team vor dem Aus­gleich be­wahr­te. In der Schluss­vier­tel­stun­de fing sich der GHTC aber wie­der, noch­mals Fin­ger­huth, Sil­ke Ung­richt und Le­na Fro­ne­berg si­cher­ten den Heim­sieg.

Die Her­ren des Rhe­ydter SV sind der­weil in der Zwei­ten Re­gio­nal­li­ga völ­lig chan­cen­los. Ge­gen ETuF Es­sen setz­te es ei­ne 1:22 (1:8)-Nie­der­la­ge. „Wenn man nur mit sechs, sie­ben Leu­ten trai­niert, dann im Spiel ei­ni­ge Stamm­kräf­te feh­len und die Kon­di­ti­on ein­fach nicht reicht, dann sind sol­che Er­geb­nis­se nicht ver­wun­der­lich. Aber ich wer­de den Kopf nicht hän­gen­las­sen“, sag­te Trai­ner Bel­al Ena­ba. Se­bas­ti­an Cy­mo­rek ge­lang der RSV-Eh­ren­tref­fer.

„Die Jungs ha­ben Gas ge­ge­ben und am En­de noch ei­ni­ge schö­ne To­re her­aus­ge­spielt“

Phil­ipp Hey­manns GHTC-Trai­ner

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