Of­fen­si­ve be­schert Bo­rus­sia ers­ten Sieg

Erst­mals er­zielt der Hand­ball-Re­gio­nal­li­gist in der lau­fen­den Sai­son über 30 To­re und be­siegt den Pul­hei­mer SC 34:27.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL -

HAND­BALL-RE­GIO­NAL­LI­GA (RP) Heu­te darf Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach im Trai­ning Fuß­ball spie­len. Die Spie­ler ha­ben es sich ver­dient. Nach neun Nie­der­la­gen be­ju­bel­te der Re­gio­nal­li­gist mit dem 34:27 (18:14) ge­gen den Pul­hei­mer SC sei­nen ers­ten Sai­son­sieg. „Da ist uns al­len ein Stein vom Her­zen ge­fal­len. Wir wa­ren es ja gar nicht mehr ge­wöhnt, nach ei­nem Spiel in der Ka­bi­ne Mu­sik zu hö­ren und zu fei­ern“, sag­te Glad­bachs Trai­ner To­bi­as Elis.

Oder eben im Trai­ning ein hal­bes Stünd­chen Fuß­ball zu spie­len. „Das ist der De­al. Bei ei­nem Sieg dür­fen die Jungs Fuß­ball spie­len“, er­klär­te der Coach. Nach den vie­len Ent­täu­schun­gen in den ver­gan­ge­nen Wo­chen und Mo­na­ten kam das Lä­cheln nach et­wa ei­ner Drei­vier­tel­stun­de zu­rück. Der ei­ne oder an­de­re blick­te zwar noch ein we­nig un­gläu­big drein, doch mit je­der Mi­nu­te stieg die Zu­ver­sicht. Die Bo­rus­sen hat­ten pünkt­lich zur Weih­nachts­fei­er rund um die Jahn­hal­le erst­mals das Spiel und den Geg­ner im Griff. „Me­ga gut. Es hat so ge­klappt, wie wir uns das vor­ge­nom­men hat­ten“, sag­te Elis.

Schon in der An­fangs­pha­se ge­wann er den Ein­druck, dass sei­ne Mann­schaft im An­griff viel mehr Zu­griff als zu­letzt be­kam. „Wir sind in die Tie­fe ge­sto­ßen und konn­ten die Si­tua­ti­on bes­ser für uns nut­zen“, sag­te der Trai­ner. Nach dem 5:5 setz­ten sich die Bo­rus­sen über 9:7 und 14:11 bis zum 18:14 zur Pau­se ab. „Da­mit war der Kno­ten ei­gent­lich schon ge­platzt. 18 To­re in ei­ner Halb­zeit ha­ben ge­zeigt, dass es vor­ne läuft“, be­rich­te­te der Coach. Die Gast­ge­ber brach­ten zwar nicht je­den Ball im geg­ne­ri­schen Netz un­ter, aber sie lie­ßen sich von Fehl­wür­fen nicht mehr gänz­lich aus dem Kon­zept brin­gen. Fünf ver­ge­be­ne Sie­ben­me­ter be­le­gen das.

Nach dem Wech­sel wank­ten die Haus­her­ren den­noch ganz kurz. Die Gäs­te aus Pul­heim ver­kürz­ten auf 20:22, weil den Bo­rus­sen im Ab­schluss ein we­nig die Prä­zi­si­on ab­han­den­ge­kom­men war. Es dau­er­te aber nicht lan­ge, bis sich die Bo­rus­sen wie­der be­rap­pel­ten und über 27:22, 29:24 und 30:25 dem si­che­ren Sieg ent­ge­gen­steu­er­ten. Zum ers­ten Mal in die­ser Sai­son warf das Team mehr als 30 To­re.

„Wir ha­ben es end­lich mal ge­schafft, die Kon­trol­le über ein Spiel zu ha­ben. Die Spie­ler ha­ben ge­se­hen, dass sich der Er­folg auch ein­stellt, wenn wir vor­ne kalt­schnäu­zi­ger und mit mehr Elan und Emo­ti­on spie­len“, sag­te Elis. Sei­ne Mann­schaft ha­be die Auf­ga­be ge­gen die 6:0-Ab­wehr ins­ge­samt sehr gut ge­löst. To­bi­as Eick­manns (7) stach eben­so wie Mi­lan Mül­ler (6) aus dem Team her­aus. Bo­rus­sia: Pl­ath, Sa­vo­nis – Eick­manns (7), Mül­ler (6), Ber­ner (6), Pa­nitz (6), Lie­se­bach (2), Krum­schmidt (2), Ranft­ler (1), Na­cken (1), Bautz, Zi­dorn,. Nicht ein­ge­setzt: Heit­zer, Biskup, Ni­dorf.

FO­TO: DIE­TER WIECHMANN

Bes­ter Wer­fer: To­bi­as Eick­manns steu­er­te acht Tref­fer zum 34:27 der Bo­rus­sia ge­gen den Pul­hei­mer SC bei. Es war Glad­bachs ers­ter Sai­son­sieg in der Re­gio­nal­li­ga.

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