Plum­pe Rück­bli­cke und ein ech­ter Rab­bi

Rheinische Post Moenchengladbach - - FERNSEHEN -

Hat sich der „Tat­ort“ge­lohnt? Nur für Hard­core-Fans. Im vier­ten Fall „Dun­kel­feld“des Ber­li­ner „Tat­ort“-Teams gab es die gro­ße Auf­lö­sung ei­nes Ge­heim­nis­ses. In den bis­he­ri­gen Fäl­len ging es ne­ben ei­nem ak­tu­el­len Kri­mi­nal­fall im­mer auch um das Vor­le­ben des Po­li­zis­ten Ro­bert Ka­row (Marc Wasch­ke), des­sen Part­ner Mai­hack bei ei­nem Ein­satz als ver­deck­ter Er­mitt­ler im Dro­gen­mi­lieu er­schos­sen wor­den war. Der Kom­mis­sar stand selbst zeit­wei­se un­ter Ver­dacht. Nun ist klar, dass ei­ne un­se­li­ge Ver­bin­dung von Po­li­ti­ker, Staats­an­walt und Dro­gen­boss hin­ter dem Mord steck­te. Aber man muss schon ein sehr gro­ßer „Tat­ort“-Fan sein, um den Über­blick über die fort­lau­fen­de Ge­schich­te zu be­hal­ten, wenn mehr als ein hal­bes Jahr zwi­schen den Fol­gen lie­gen. Die Rück­blen­den hal­fen da nicht wei­ter und wirk­ten et­was plump. Was ge­lernt? Für Ber­li­ner wo­mög­lich nicht nach­voll­zieh­bar, aber vie­le im Rest der Re­pu­blik wer­den erst dank Ni­na Ru­bins (Me­ret Be­cker) Er­klä­rung den Rol­len­na­men Ka­row ver­stan­den ha­ben – so heißt ein Orts­teil im Be­zirk Pan­kow. War der Rab­bi echt? Die Bar Miz­wa von Ru­bins Sohn Kal­eb nimmt ei­nen gro­ßen Raum ein. Den Rab­bi­ner spiel­te Wal­ter Roth­schild, ehe­ma­li­ger Lan­des­rab­bi­ner von Schles­wig-Hol­stein. Sei­ne ers­te Fern­seh­rol­le war es nicht. Auch im ZDFMehr­tei­ler „Das Ad­lon“hat­te er ei­nen kur­zen Auf­tritt. M. Stö­cker

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