Je­des Land hat sei­ne ei­ge­ne Re­ge­lung

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

Ob ein Deut­scher oh­ne den Ver­lust der deut­schen Staats­an­ge­hö­rig­keit ei­ne wei­te­re an­neh­men kann, hängt von vie­len Fak­to­ren ab. Be­an­tragt er et­wa ei­nen Pass ei­nes EU-Mit­glied­staa­tes oder der Schweiz, kann er die deut­sche Staats­an­ge­hö­rig­keit be­hal­ten, in an­de­ren Fäl­len nicht im­mer. Weit­aus ein­fa­cher hand­ha­ben es an­de­re Staa­ten. Dop­pel­pass Die Schweiz, Lu­xem­burg, Bel­gi­en, Dä­ne­mark und Ka­na­da er­lau­ben die An­nah­me ei­ner zwei­ten Staats­bür­ger­schaft oh­ne Ein­schrän­kun­gen. Im Grun­de ge­nau­so sieht es in Finn­land und Schwe­den aus. Dort gibt es al­ler­dings die Ein­schrän­kung, dass Bür­ger mit ei­nem Dop­pel­pass, die im Aus­land ge­bo­ren wur­den und nie oder we­ni­ger als ei­ne ge­wis­se Zeit in ei­nem der Län­der ge­lebt ha­ben, ih­re Staats­bür­ger­schaft ver­lie­ren. Liech­ten­stein wie­der­um er­laubt sei­nen Bür­gern ei­nen Dop­pel­pass. Wer sich dort ein­bür­gern las­sen möch­te, muss auf sei­ne bis­he­ri­ge Staats­bür­ger­schaft ver­zich­ten. Kein Dop­pel­pass Ös­ter­rei­cher, die ei­ne an­de­re Staats­bür­ger­schaft an­neh­men, ver­lie­ren ih­ren Pass. Aus­nah­men gibt es aus pri­va­ten oder fa­mi­liä­ren Grün­den.

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