Not­diens­te für Ge­schen­ke

Rheinische Post Moenchengladbach - - UNTERHALTUNG - MICHA­EL ELSING

Ich bin mal wie­der über et­was ge­stol­pert, das mir ein Kopf­schüt­teln ent­lockt hat. Es gibt näm­lich jetzt auch Not­diens­te für Weih­nachts­ge­schen­ke. Sie ken­nen das si­cher: An Hei­lig­abend stel­len Sie den Weih­nachts­baum auf, schmü­cken ihn, plat­zie­ren die Krip­pe dar­un­ter, die Woh­nung noch schnell auf Hoch­glanz brin­gen, das Es­sen vor­be­rei­ten – und dann schießt plötz­lich der Ge­dan­ke in den Kopf: „Mist, ich hab die Ge­schen­ke ver­ges­sen.“Da wä­ren Sie doch auch heil­froh, wenn Sie aus dem ei­nen oder an­de­ren Not­dienst aus­wäh­len könn­ten, um noch schnell das pas­sen­de Prä­sent zu be­sor­gen. Und wenn nun gleich meh­re­re Un­ter­neh­men ei­nen sol­chen Not­dienst ein­rich­ten wür­den, kann man die­ses stets so un­vor­her­ge­se­hen auf­tre­ten­de Fest ganz ge­las­sen auf sich zu­kom­men las­sen. Noch schö­ner wä­re ein Ge­schen­keTa­xi, so dass man sich gar nicht mehr aus dem Haus be­we­gen muss. Da heißt es dann nicht mehr „Gu­ten Abend, ih­re Piz­za“, son­dern „Fro­he Weih­nach­ten, ih­re Ge­schen­ke!“Ro­man­tisch ist das si­cher nicht, aber es wird so kom­men, glau­ben Sie’s mir.

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