Rein­hold St­eins geht nach 46 Jah­ren in den Ru­he­stand

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(RP) Er ist nicht nur ei­ner der net­tes­ten, son­dern auch ei­ner der be­son­ders kom­pe­ten­ten Mit­ar­bei­ter der Stadt­ver­wal­tung. Und er hat, vor al­lem auch be­rufs­be­dingt, ein Herz für jun­ge Men­schen: Rein­hold

Nach 46 Jah­ren im Di­ens­te der öf­fent­li­chen Ver­wal­tung geht St­eins, seit über zehn Jah­ren als Lei­ter für den Fach­be­reich Kin­der, Ju­gend und Fa­mi­lie zu­stän­dig, in we­ni­gen Ta­gen zum 1. Ja­nu­ar in den ver­dien­ten Ru­he­stand. Der ge­lern­te Ver­wal­tungs­wirt, der 2002 auch Grün­dungs­ge­schäfts­füh­rer der Mar­ke­ting Ge­sell­schaft Mön­chen­glad­bach war, hat in sei­ner lang­jäh­ri­gen Tä­tig­keit im Amt für Woh­nungs­we­sen so­wie als Lei­ter des Schul­am­tes ge­ar­bei­tet. Die Lei­tung des da­ma­li­gen Schul­am­tes über­nahm er in Zei­ten stei­gen­der Schü­ler­zah­len, der Ein­füh­rung von För­der­schu­len und ei­ner stän­dig stei­gen­den Nach­fra­ge nach Ge­samt­schul­plät­zen. Vor sei­ner Tä­tig­keit an der Spit­ze des da­ma­li­gen Ju­gend­am­tes – spä­ter Fach­be­reich Kin­der, Ju­gend und Fa­mi­lie – die er seit Fe­bru­ar 2006 wahr­nimmt, war er von 1997 bis 2004 Lei­ter des Bü­ros der ehe­ma­li­gen Ober­bür­ger­meis­te­rin Mo­ni­ka Bartsch. „Die­se viel­sei­ti­ge Auf­ga­be war ei­ne be­son­de­re Her­aus­for­de­rung, da in die­ser Zeit die Dop­pel­spit­ze weg­fiel. Die Auf­ga­ben von Ober­stadt­di­rek­tor und Ober­bür­ger­meis­ter wur­den da­mals zu­sam­men­ge­fasst“, so Rein­hold St­eins. Mit na­he­zu 1000 Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern hat er ei­nen der größ­ten Ver­wal­tungs­be­rei­che ge­lei­tet. Das um­fang­rei­che Auf­ga­ben­ge­biet reicht hier von den städ­ti­schen Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen über Ju­gend­pfle­ge, Ju­gend­schutz und Ju- gend­ar­beit, wirt­schaft­li­che Ju­gend­hil­fe bis zum Pro­jekt HO­ME, Hil­fe und Ori­en­tie­rung für Mön­chen­glad­ba­cher El­tern. „Ein stän­di­ger Schwer­punkt war die Ent­wick­lung der Hil­fen zur Er­zie­hung auf­grund zu­neh­men­der Er­zie­hungs­pro­ble­me in den Fa­mi­li­en und folg­lich stei­gen­der Fall­zah­len und Kos­ten. Er­freu­li­cher­wei­se konn­ten in die­sem Zu­sam­men­hang ei­ne Rei­he prä­ven­ti­ver Maß­nah­men ein­ge­führt wer­den, wie die Ent­wick­lung von Ki­tas zu Fa­mi­li­en­zen­tren, das er­gän­zen­de HO­ME-Pro­jekt, die Frü­hen Hil­fen nach der Ge­burt oder die kom­mu­na­le Schul­so­zi­al­ar­beit“, be­tont Rein­hold St­eins. „Nach fast elf­jäh­ri­ger Tä­tig­keit in die­sen und vie­len an­de­ren Auf­ga­ben­fel­dern der Ju­gend­hil­fe kann ich sa­gen, dass ich trotz oft pro­ble­ma­ti­scher Rah­men­be­din­gun­gen die­se auch in­ter­es­san­te Auf­ga­be ger­ne aus­ge­übt ha­be“, er­gänzt er rück­bli­ckend.

FO­TO: STADT MG

Rein­hold St­eins geht nach 46 Jah­ren bei der Stadt in den Ru­he­stand. Er hin­ter­lässt ei­ne gro­ße Lü­cke.

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