Füh­rer­schein für Kut­scher wird ein­ge­führt

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

DÜS­SEL­DORF (csh) Wer im Stra­ßen­ver­kehr ei­ne Kut­sche fah­ren möch­te, muss ab Ju­ni 2017 ei­nen ent­spre­chen­den Füh­rer­schein vor­wei­sen kön­nen. Das be­schloss die Deut­sche Rei­ter­li­che Ver­ei­ni­gung (FN). Un­ter­schie­den wird dem­nach in die bei­den Kut­schen­füh­rer­schei­ne A und B – für den Trans­port von Pri­vat­per­so­nen (A) und für ge­werb­li­che Fahr­ten (B). Als ge­werb­li­cher Fah­rer gilt nach An­ga­ben des Ver­ban­des je­der, der mit sei­ner Kut­sche Per­so­nen oder Las­ten ge­gen Be­zah­lung be­wegt. Nach ei­ner Rei­he schwe­rer, zum Teil töd­li­cher Un­fäl­le sei die­ser Schritt not­wen­dig ge­wor­den. „Lei­der gibt es aber im­mer noch Fah­rer, die über kei­ner­lei Qua­li­fi­ka­ti­on ver­fü­gen. Mit Blick auf ih­re ei­ge­ne Si­cher­heit und zur Un­fall­pro­phy­la­xe füh­ren wir den Kut­schen­füh­rer­schein ein“, er­klär­te Thomas Un­gru­he von der Rei­ter­li­chen Ver­ei­ni­gung. Ne­ben den Taug­lich­keits­prü­fun­gen re­gen Ex­per­ten auch ei­ne deut­lich ver­bes­ser­te Kenn­zeich­nungs­pflicht für die Fuhr­wer­ke im Stra­ßen­ver­kehr wie in den Nie­der­lan­den an, da­mit sie von an­de­ren Ver­kehrs­teil­neh­mern frü­her und bes­ser ge­se­hen wer­den.

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