Fall Ni­k­las: Haupt­ver­däch­ti­ger bleibt in U-Haft

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

KÖLN (dpa) Im Fall des töd­lich at­ta­ckier­ten Ni­k­las aus Bonn bleibt der Haupt­ver­däch­ti­ge wei­ter­hin in Un­ter­su­chungs­haft. Das be­schloss das Ober­lan­des­ge­richt Köln. Das OLG hat­te sich mit dem Fall be­fasst, weil der jun­ge Mann schon län­ger als sechs Mo­na­te in U-Haft sitzt, die Haupt­ver­hand­lung aber noch nicht be­gon­nen hat. Das sei ei­gent­lich der Aus­nah­me­fall, er­klär­te Ge­richts­spre­cher In­go Wer­ner. Da die Er­mitt­lun­gen schwie­rig ge­we­sen sei­en, dür­fe man den Ver­däch­ti­gen auch län­ger als sechs Mo­na­te in der U-Haft las­sen. Der 17 Jah­re al­te Ni­k­las war im Mai im Bon­ner Stadt­teil Bad Go­des­berg mit Freun­den an ei­ne Män­ner­grup­pe ge­ra­ten. Er wur­de ge­schla­gen und ge­tre­ten, we­ni­ge Ta­ge spä­ter starb er. Den Haupt­ver­däch­ti­gen nah­men die Er­mitt­ler am 17. Mai fest.

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