Neu­es Jahr, neue Schul­den

Rot-Grün kann es nicht las­sen. Auch im kom­men­den Jahr sol­len wie­der Kre­di­te auf­ge­nom­men wer­den – als wä­re der Schul­den­berg nicht schon hoch ge­nug.

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

Haus­halts­be­ra­tun­gen glei­chen in Bund und Län­dern ei­nem Ri­tu­al. Nicht an­ders in NRW: So­bald die rot-grü­ne Lan­des­re­gie­rung den Ent­wurf für den Haus­halt des nächs­ten Jah­res ver­ab­schie­det und dem Land­tag zu­ge­lei­tet hat, senkt die Op­po­si­ti­on ga­ran­tiert den Dau­men. „Un­se­ri­ös, un­so­li­de, Trick­se­rei“, lau­ten die gän­gigs­ten Be­mer­kun­gen, die eben­so zum Ri­tu­al ge­hö­ren wie das Än­de­rungs­pa­ket zu dem Zah­len­werk, das von den bei­den re­gie­rungs­tra­gen­den Par­tei­en SPD und Grü­nen ge­schnürt wird.

Im NRW-Haus­halt für 2017 ma­chen die von ih­nen be­schlos­se­nen Son­der­wün­sche rund 110 Mil­lio­nen Eu­ro aus. Si­cher ei­ne Men­ge Holz, aber letzt­lich doch ei­ne eher mar­gi­na­le Sum­me an­ge­sichts ei­nes Eta­tVo­lu­mens von über 72 Mil­li­ar­den Eu­ro. So viel Geld will Fi­nanz­mi­nis-

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