Gen­ti­lo­ni sagt Ban­ken in Ita­li­en Un­ter­stüt­zung zu

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

ROM (rtr) Ita­li­ens neu­er Mi­nis­ter­prä­si­dent Pao­lo Gen­ti­lo­ni hat den mit Ka­pi­tal­pro­ble­men kämp­fen­den Ban­ken die Un­ter­stüt­zung sei­ner Re­gie­rung zu­ge­si­chert. Die­se sei zum Ein­grei­fen be­reit, um die Sta­bi­li­tät der Geld­häu­ser zu si­chern und die Spar­ein­la­gen der Bür­ger zu schüt­zen, sag­te der bis­he­ri­ge Au­ßen­mi­nis­ter ges­tern in sei­ner An­tritts­re­de. Die ita­lie­ni­schen Ban­ken sit­zen auf fau­len Kre­di­ten von rund 360 Mil­li­ar­den Eu­ro. Gen­ti­lo­ni folgt auf den So­zi­al­de­mo­kra­ten Mat­teo Ren­zi, der we­gen ei­nes ver­lo­ren ge­gan­ge­nen Ver­fas­sungs­re­fe­ren­dums zu­rück­ge­tre­ten war. Sein Nach­fol­ger soll Ita­li­en nur bis zu vor­ge­zo­ge­nen Neu­wah­len im kom­men­den Jahr füh­ren. Gen­ti­lo­ni ist ein en­ger Ver­trau­ter Ren­zis.

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