Kran­kes Kind stirbt in Ar­men des Weih­nachts­man­nes

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

KNOXVILLE (RP) Eric Sch­mitt-Mat­zen ar­bei­tet im Ne­ben­be­ruf als Weih­nachts­mann, doch von ei­nem Auf­tritt fuhr der Texa­ner trä­nen­über­strömt nach Hau­se: Ein tod­kran­kes Kind war in sei­nen Ar­men ge­stor­ben. Ein Kran­ken­haus hat­te an­ge­ru­fen und um ei­nen so­for­ti­gen Be­such ge­be­ten. Ein Fünf­jäh­ri­ger wer­de im­mer schwä­cher und soll­te noch sein Ge­schenk be­kom­men. Sch­mitt-Mat­zen be­such­te ihn, setz­te sich zu ihm aufs Bett. „Was hö­re ich da, du wirst Weih­nach­ten ver­pas­sen? Aber das geht doch nicht: Du bist doch mein Num­mer-ein­sWich­tel.“Der Jun­ge ha­be ge­fragt, ob das stim­me. Und dass er ster­ben wer­de und nicht wis­se, wo er hin­ge­he. „Wenn du dort bist, sagst du, du wärst mein Lieb­lings­wich­tel, und dann las­sen sie dich hin­ein“, sag­te Sch­mitt-Mat­zen. Dann ha­be der Jun­ge sich auf­ge­setzt, ihn um­armt und ge­fragt: „Weih­nachts­mann, kannst du mir hel­fen?“Dann sei er ge­stor­ben. „Ich ha­be ihn ein­fach im Arm ge­hal­ten“, sagt der Ame­ri­ka­ner. Ei­gent­lich woll­te er da­nach kei­ne Auf­trit­te als Weih­nachts­mann mehr ma­chen, doch ei­nen konn­te er nicht ab­sa­gen. „Als ich die Kin­der la­chen sah, war mir klar, dass ich mei­ne Rol­le wei­ter spie­len wer­de.“

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