Schnel­ler nach Ita­li­en durch den Gott­hard-Ba­sis­tun­nel

Rheinische Post Moenchengladbach - - DIGITALE WIRTSCHAFT -

BERN (dpa) Schnel­ler ins Tes­sin und nach Nord­ita­li­en rei­sen: Das kön­nen Fahr­gäs­te nach der In­be­trieb­nah­me des Gott­hard-Ba­sis­tun­nels, wenn sie nörd­lich der Al­pen in den Zug stei­gen. Denn: „Mit dem neu­en Fahr­plan ver­kür­zen sich die Fahr­zei­ten für Rei­sen­de aus Deutsch­land in Rich­tung Süd­schweiz“, er­klärt ei­ne Spre­che­rin der Deut­schen Bahn (DB). Je nach Ziel­ort brau­chen Fahr­gäs­te dann rund 30 bis 40 Mi­nu­ten we­ni­ger.

Ein paar Bei­spie­le: Die Stre­cke von Ba­sel nach Lu­ga­no dau­er­te nach An­ga­ben der Schwei­ze­ri­schen Bun­des­bah­nen (SBB) bis­lang rund drei St­un­den und 40 Mi­nu­ten. Mit dem neu­en Fahr­plan sind es et­wa 30 Mi­nu­ten we­ni­ger. Auch den La­go Mag­gio­re kön­nen Rei­sen­de nach DB-An­ga­ben rund 30 Mi­nu­ten schnel­ler er­rei­chen, wenn sie über Lo­car­no fah­ren. Und wer nach Bel­lin­zo­na im Her­zen des Tess­ins will, braucht mit dem Zug durch den neu­en Tun­nel rund 40 Mi­nu­ten we­ni­ger.

Auch das An­ge­bot än­dert sich: „Auf der Stre­cke von Frank­furt am Main über Ba­sel nach Nord­ita­li­en er­höht sich die An­zahl der schnel­len Ver­bin­dun­gen“, sagt die DB-Spre­che­rin. Denn zu­sätz­lich zu den Ver­bin­dun­gen über den Lötsch­berg könn­ten Rei­sen­de nun auch durch den Gott­hard-Ba­sis­tun­nel fah­ren.

Die Stre­cke ist an das eu­ro­päi­sche Bahn­netz an­ge­bun­den. Grö­ße­re Ve­rän­de­run­gen sind für Bahn­rei­sen­de in Rich­tung Ita­li­en je­doch erst spä­ter spür­bar. „Ab 2018 soll es nach der­zei­ti­ger Pla­nung ei­ne Di­rekt­ver­bin­dung von Frank­furt am Main nach Mai­land ge­ben“, sagt die DB-Spre­che­rin.

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