„Reichs­bür­ge­rin“in Wip­per­fürth atta­ckiert Po­li­zis­tin

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

WIP­PER­FÜRTH (dpa) Ei­ne so­ge­nann­te Reichs­bür­ge­rin hat nach An­ga­ben der Po­li­zei in Wip­per­fürth bei Köln ei­ne 23 Jah­re al­te Po­li­zis­tin ver­letzt. Die Be­am­tin ha­be am Di­ens­tag ei­nem Schorn­stein­fe­ger Zu­gang zum Haus ver­schafft und sei da­bei von der 50-Jäh­ri­gen ge­gen den Kopf ge­schla­gen wor­den, teil­te ein Spre­cher ges­tern mit. Die Po­li­zis­tin muss­te im Kran­ken­haus be­han­delt wer­den. Das Kreis­ord­nungs­amt hat­te die Ar­bei­ten im Haus der 50Jäh­ri­gen und ih­res 53 Jah­re al­ten Ehe­man­nes an­ge­ord­net. Das Paar leis­te­te den An­ga­ben zu­fol­ge Wi­der­stand – es kam zur Aus­ein­an­der­set­zung. Im Ok­to­ber hat­te ein „Reichs­bür­ger“in Bay­ern ei­nen Po­li­zis­ten er­schos­sen und drei Be­am­te ver­letzt. „Reichs­bür­ger“er­ken­nen die Bun­des­re­pu­blik nicht an und sind vom Fort­be­stand des Deut­schen Reichs über­zeugt. Vie­le sind nach Ein­schät­zung der Be­hör­den der rechts­ex­tre­men Sze­ne zu­zu­ord­nen.

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