Mon­te dei Pa­schi: Ret­tung über Schul­den­tausch?

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

MAILAND/ROM (rtr) Die ita­lie­ni­sche Kri­sen­bank Mon­te dei Pa­schi könn­te In­si­dern zu­fol­ge heu­te ihr Schul­den-Tausch­pro­gramm auf den Weg brin­gen. Vor­aus­set­zung war, dass die Füh­rung sich bei ih­rem Tref­fen ges­tern zu die­sem Schritt ent­schei­den wür­de, wie es im Um­feld der Bank hieß. Soll­te die Ban­ken­auf­sicht zu­stim­men, könn­te das Pro­gramm bis zum 23. De­zem­ber lau­fen. Mög­lich sei auch die Aus­ga­be neu­er Ak­ti­en in der kom­men­den Wo­che.

Erst am Di­ens­tag hat­te die Eu­ro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) der äl­tes­ten noch exis­tie­ren­den Bank der Welt ei­ne Ver­län­ge­rung der Frist für die Auf­nah­me fri­schen Ka­pi­tals bis Ja­nu­ar ver­wehrt. Soll­te es dem In­sti­tut aus der Tos­ka­na nicht ge­lin­gen, fünf Mil­li­ar­den Eu­ro am Markt auf­zu­neh­men, könn­te der Staat mit ei­ner Auf­fang­lö­sung ein­sprin­gen. Das sei not­falls bin­nen we­ni­ger Ta­ge mach­bar, war aus Krei­sen der Fi­nanz­bran­che und der Re­gie­rung zu hö­ren. Mon­te dei Pa­schi ächzt un­ter ei­nem Berg fau­ler Kre­di­te und muss die Aus­fäl­le mit fri­schem Ka­pi­tal ab­fe­dern.

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