Po­li­zei fin­det Flucht­au­to nach film­rei­fem Min­to-Ein­bruch

Rheinische Post Moenchengladbach - - GESELLSCHAFT -

(gap) Nach dem spek­ta­ku­lä­ren Ein­bruch in die Ein­kaufs­ga­le­rie Min­to und dem Dieb­stahl bei Ju­we­lier Kreb­ber konn­te die Po­li­zei jetzt auch das Flucht­au­to der Tä­ter si­cher­stel­len. Der Wa­gen war an der Stra­ße Els­ter­loh in Hehn, un­weit der A 61, ab­ge­stellt wor­den. Ges­tern Nach­mit­tag fand ihn ein Mit­ar­bei­ter der Feu­er­wehr und in­for­mier­te die Po­li­zei.

Bei dem Fahr­zeug, mit dem die Beu­te ab­trans­por­tiert wur­de, han­delt es sich um ei­nen Au­di RS6. Er war als ge­stoh­len ge­mel­det wor­den. Das Glei­che gilt für das Tat­fahr­zeug, mit dem die Die­be am ver­gan­ge­nen Mon­tag ge­gen 3 Uhr durch den glä­ser­nen Ein­gang der Shop­ping-Ga­le­rie ras­ten, um dann im In­ne­ren mehr­fach vor die Fens­ter des Ju­we­liers zu set­zen, bis sich ein Spalt öff­ne­te und sie an ih­re Beu­te ka­men.

Das Tat­fahr­zeug – eben­falls ein Au­di – war im Groß­raum Frank­furt ge­stoh­len wor­den, das Flucht­au­to im Raum Aschaf­fen­burg. Laut Po­li­zei­be­richt war es ent­spre­chend zur Fahn­dung aus­ge­schrie­ben. An dem Au­di wa­ren zu­dem im Frank­fur­ter Raum ge­stoh­le­ne Kenn­zei­chen an­ge­bracht. In Frank­furt selbst hat es am 31. Ok­to­ber ei­nen ähn­li­chen Über­fall ge­ge­ben. Auch dort wa­ren Un­be­kann­te mit ei­nem ge­stoh­le­nen Au­di in ein Ju­we­lier­ge­schäft ge­fah­ren, um an kost­ba­re Chro­no­me­ter her­an­zu­kom­men.

Was ge­nau die Tä­ter in Mön­chen­glad­bach er­beu­te­ten, ist noch nicht be­kannt ge­ge­ben wor­den.

Die Er­mitt­lun­gen dau­ern an.

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