FDP: GroKo ge­fähr­det den Haus­halts­aus­gleich 2018

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(web/jü­ma) Als „Mei­len­stein“be­zeich­ne­te die FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ni­co­le Fin­ger ges­tern in ih­rer Haus­halts­re­de das Jahr 2018, wenn die Stadt erst­ma­lig nach 24 Jah­ren wie­der ei­nen aus­ge­gli­che­nen Haus­halt prä­sen­tie­ren will. Und sie hob her­vor, dass dies oh­ne rund 148 Mil­lio­nen Eu­ro vom Land über den Stär­kungs­pakt nicht mög­lich ge­we­sen wä­re. „Ver­mut­lich hät­ten wir sonst hier längst ei­nen Spar­kom­mis­sar“, sag­te sie. Die FDP hat die Teil­nah­me am Stär­kungs­pakt einst als Mit­glied der Am­pel-Rats­mehr­heit ge­mein­sam mit SPD und Grü­nen be­schlos­sen – im Ge­gen­satz zur CDU. Des­halb äu­ßer­te sie in ih­rer Re­de auch die Be­fürch­tung, dass die GroKo-Frak­tio­nen mit zu­sätz­li­chen Wün­schen die Aus­ga­ben so er­hö­hen, dass der Haus­halts­aus­gleich 2018 ge­fähr­det wird. „Der Haus­halts­plan für 2016 hat noch ein po­si­ti­ves Jah­res­er­geb­nis von 4,8 Mil­lio­nen Eu­ro aus­ge­wie­sen. Die­ser Puf­fer ist jetzt auf knapp ei­ne Mil­li­on Eu­ro ge­schmol­zen“, sag­te sie. Fin­ger for­der­te CDU und SPD auf, stren­ge Aus­ga­ben­dis­zi­plin zu zei- gen und sich bei Wün­schen zu­rück­zu­hal­ten. Sie ging aus­gie­big auf die Re­den von Schle­gel­milch und Hein­richs ein und wich da­für von ih­rem Re­de­ma­nu­skript ab. Als gro­ße Ge­fahr für das Ziel, 2018 ei­nen Haus­halts­aus­gleich zu er­rei­chen, be­zeich­net sie die „noch nicht quan­ti­fi­zier­te Stei­ge­rung der Kos­ten der Un­ter­kunft“für Be­dürf­ti­ge. Den Mehr­heits­frak­tio­nen warf sie vor, die neun Mil­lio­nen Eu­ro aus dem Pro­gramm „Gu­te Schu­le“falsch ein­zu­set­zen. Fin­ger: „Man hat jetzt ein we­nig Spiel­geld. Ich hof­fe, dass wir 2017 die ers­ten Oga­ta-Er­wei­te­run­gen an den Start be­kom­men.“

RP-AR­CHIV: ILGNER

Ni­co­le Fin­ger (FDP): Mehr Dis­zi­plin bei Aus­ga­ben.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.