Lin­ke: In­ves­ti­tio­nen in Bil­dung sind Lü­gen­ge­rüst

Rheinische Post Moenchengladbach - - LOKALES -

(web) Die Art und Wei­se, wie CDU und SPD die ers­te Neun-Mil­lio­nen­Eu­ro-Tran­che aus dem Pro­gramm „Gu­te Schu­le 2020“ein­set­zen wol­len, stößt bei den Lin­ken auf har­sche Kri­tik. Ihr Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Tor­ben Schultz be­zeich­ne­te ges­tern in sei­ner Haus­halts­re­de die Plä­ne von CDU und SPD da­zu als „Lü­gen­ge­rüst“. Er warf den GroKo-Po­li­ti­kern vor, sich mit ih­ren Ein­grif­fen in die Glad­ba­cher Bil­dungs­land­schaft „von der Öf­fent­lich­keit ab­zu­kap­seln“. Die Mehr­heits­frak­tio­nen sei­en nicht be­reit, in Bil­dung und So­zia­les zu in­ves­tie­ren, kri­ti­sier­te Schultz. Der Lin­ken-Po­li­ti­ker hin­ter­fragt die Ab­sicht von CDU und SPD, ei­nen Küm­me­rer ein­zu­set­zen und die Mit­ar­bei­ter­zahl im Kom­mu­na­len Ord­nungs­dienst (KOS) auf­zu­sto­cken. Da­mit be­kom­me man die Pro­ble­me rund um den Al­ten Markt nicht ge­löst, sie wür­den al­len­falls ver­la­gert. Schultz emp­fiehlt statt­des­sen, mehr Stra­ßen­so­zi­al­ar­bei­ter ein­zu­set­zen. Er warb in sei­ner Re­de er­neut für die Ein­füh­rung ei­ner Wett­bü­ro­steu­er, die re­gu­lie­rend auf die Zahl der Wett­bü- ros wir­ken soll. Schultz ver­teil­te Ge­schen­ke: Hein­richs und Schle­gel­milch be­ka­men das Kin­der­buch von der Rau­pe Nim­mer­satt.

RP-AR­CHIV: ILGNER

Tor­ben Schultz (Lin­ke): Mehr Stra­ßen­so­zi­al­ar­bei­ter.

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