IOC be­grüßt Ver­le­gung der Bob-WM aus Russ­land

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT -

KÖ­NIGS­SEE (sid) Kö­nigs­see steht nach dem Ent­zug der Bob- und Ske­le­ton-WM (13. bis 26. Fe­bru­ar) als mög­li­cher Sot­schi-Nach­fol­ger be­reit. „Wir wur­den ge­fragt. Ei­ne Ent­schei­dung soll nach mei­ner Kennt­nis bis En­de der Wo­che fal­len“, sag­te Be­triebs­lei­ter Mar­kus Aschau­er dem Sport­in­for­ma­ti­ons­dienst. Andre­as Traut­vet­ter, Prä­si­dent des Bob- und Schlit­ten­ver­bands für Deutsch­land (BSD), geht der­weil von Scha­dens­er­satz­for­de­run­gen Russ­lands aus. „Ich rech­ne da­mit, dass et­was kommt. Aber ich kann nicht sa­gen, in wel­cher Hö­he“, sag­te Traut­vet­ter, der auch Vi­ze­prä­si­dent des Welt­ver­bands IBSF ist.

Das In­ter­na­tio­na­le Olym­pi­sche Ko­mi­tee (IOC) und der Deut­sche Olym­pi­sche Sport­bund (DOSB) äu­ßer­ten sich po­si­tiv zum WM-Ent­zug. Man be­grü­ße die Maß­nah­me, sag­te ein IOC-Spre­cher, wäh­rend der DOSB-Vor­sit­zen­de Micha­el Ve­sper die Ent­schei­dung als „Kon­se­quenz aus den An­grif­fen auf die In­te­gri­tät des Welt­sports“wer­te­te.

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