Stür­mi­scher GHTC peilt Heim­sieg ge­gen Hey­manns’ Ex-Klub an

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON THO­MAS GRULKE

HO­CKEY Am En­de lief es wie ge­wünscht. Tor um Tor schoss der Glad­ba­cher HTC in der Schluss­vier­tel­stun­de ge­gen den Ober­hau­se­ner THC, mach­te aus ei­nem 8:6 noch ein 14:6. „Es wä­re schön, wenn wir di­rekt da­ran an­knüp­fen könn­ten“, sagt Glad­bachs Trai­ner Phil­ipp Hey­manns vor dem letz­ten Sai­son­spiel im Jahr 2016, da­heim ge­gen den Düs­sel­dor­fer SC (Sa., 18 Uhr).

Auch wenn die Leis­tung ge­gen Ober­hau­sen – wie schon zwei Ta­ge zu­vor beim 10:3 in Ber­gisch Glad­bach – für den Coach nur über ei­nen Teil der Spiel­zeit zu­frie­den­stel­lend war, fei­er­te Glad­bach zwei deut­li­che Sie­ge, mit de­nen es sich di­rekt hin­ter den Spit­zen­plät­zen der Zwei­ten Hal­len-Bun­des­li­ga po­si­tio­niert hat. Ge­gen den DSC soll min­des­tens die­se Po­si­ti­on zum Jah­res­ab­schluss ver­tei­digt wer­den. „Ein Sieg ist ab­so­lu­te Pflicht“, sagt Hey­manns, der das Düs­sel­dor­fer Team selbst drei Jah­re trai­niert hat.

„Das hat aber kei­ne Aus­wir­kun­gen mehr. Wir neh­men je­den Geg­ner ge­nau un­ter die Lu­pe. Zu­dem wird es nur dar­um ge­hen, dass wir auf uns schau­en und viel in­ves­tie­ren. Wie sich der DSC tak­tisch ver­hält, wird da kei­ne Rol­le spie­len, wir ha­ben auf al­les ei­ne Ant­wort“, sagt Hey­manns. Zwei­mal hat er in der Vor­be­rei­tung ge­gen sei­ne Ex-Mann- schaft, für die es wohl nur um den Klas­sen­ver­bleib ge­hen kann, ge­spielt und zwei­mal klar ge­won­nen. Und auch am Sams­tag soll­te er sich auf sei­nen Sturm ver­las­sen kön­nen.

Mit 35 To­ren in drei Spie­len stellt der GHTC die klar bes­te Of­fen­si­ve der Grup­pe West, als ein­zi­ge Mann­schaft hat sie bis­lang in je­der Par­tie zwei­stel­lig ge­trof­fen. „Wir spie­len lie­ber 15:11 als 6:3. Die­ser of­fen­si­ve An­satz macht das We­sen un­se­res Spiels aus. Da­für neh­men wir dann auch in Kauf, dass wir das ei­ne oder an­de­re Ge­gen­tor mehr kas­sie­ren“, sagt Hey­manns, der noch ei­nen Vor­teil sieht: „Wir sind da­bei nicht von ei­nem oder zwei Spie­lern ab­hän­gig, je­der macht sei­ne To­re.“Auch ge­gen den DSC könn­te es wie­der ei­ne ho­he An­zahl an GHTC-Tor­schüt­zen ge­ben – ein­satz­be­reit sind ak­tu­ell auf je­den Fall al­le Ka­der­mit­glie­der.

Auch Glad­bachs Da­men-Trai­ner Achim Krauß hat der­zeit we­nig Per­so­nal­sor­gen. Und selbst der Nul­lPunk­te-Start in der Re­gio­nal­li­ga konn­te schnell mit zwei Sie­gen kor­ri­giert wer­den. „Mit ei­nem wei­te­ren Er­folg kön­nen wir uns nun schon fast al­ler Ab­stiegs­sor­gen ent­le­di­gen“, sagt Krauß vor dem Spiel beim Ta­bel­len­vor­letz­ten ETuF Es­sen (So., 12 Uhr). Der Coach er­war­tet ein Spiel auf Au­gen­hö­he. „Ent­schei­dend wird sein, wer den grö­ße­ren Wil­len hat. Wir ha­ben schon ge­zeigt, dass wir im­mer kon­kur­renz­fä­hig sind, wenn wir uns rich­tig rein­hän­gen. Und das müs­sen wir auch in Es­sen ma­chen, um zu punk­ten“, sagt Krauß, dem der­zeit ein­zig die ver­letz­te Ni­na St­arck nicht zur Ver­fü­gung steht.

Weit­aus heik­ler ist die La­ge bei den Her­ren des Rhe­ydter SV in der Zwei­ten Re­gio­nal­li­ga. Nach vier def­ti­gen Nie­der­la­gen zum Sai­son­auf­takt spricht zur Zeit we­nig für ei­nen er­folg­rei­chen Ab­stiegs­kampf. Wol­len die von Per­so­nal­sor­gen ge­plag­ten Rhe­ydter ih­re Chan­ce auf den Klas­sen­ver­bleib wah­ren, müs­sen sie am Sams­tag (19 Uhr) beim Ta­bel­len­vor­letz­ten TV Jahn Oel­de, der bis­lang auch erst drei Zäh­ler ge­sam­melt hat, auf je­den Fall punk­ten.

FOTO: HOCKEYIMAGE.NET

Ei­ner von schon acht Sai­son­tor­schüt­zen: Phil­lip Jan­sen.

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