Die­se Per­so­nen äu­ßer­ten sich po­li­tisch in­kor­rekt

Rheinische Post Moenchengladbach - - STIMME DES WESTENS -

Gün­ter Oet­tin­ger Der künf­ti­ge EUKom­mis­sar für Fi­nanz­pla­nung und Haus­halt be­zeich­ne­te bei ei­ner Re­de vor Un­ter­neh­mern in Ham­burg im Ok­to­ber Chi­ne­sen als „Schlitz­oh­ren und Schlitz­au­gen“. Ei­ne Ent­schul­di­gung folg­te nicht, er ver­tei­dig­te sei­ne Wor­te als „et­was sa­lop­pe Äu­ße­rung“. Thi­lo Sar­ra­zin Der ehe­ma­li­ge SPD-Po­li­ti­ker äu­ßer­te sich mehr­fach zu Hart­zIV-Emp­fän­gern: „Wenn man sich das an­schaut, ist das kleins­te Pro­blem von Hartz-IV-Emp­fän­gern das Un­ter­ge­wicht“, sag­te er im Jahr 2008. Und in sei­nem Buch „Deutsch­land schafft sich ab“schrieb er 2010: „Nicht Kin­der pro­du­zie­ren Ar­mut, son­dern Trans­fer­emp­fän­ger pro­du­zie­ren Kin­der.“ Mat­thi­as Ma­tus­sek Der ehe­ma­li­ge „Spie­gel“-Re­dak­teur und „Welt“-Ko­lum­nist schrieb 1998: „War­um sol­len Frau­en in Spit­zen­po­si­tio­nen? Nur weil sie Frau­en sind? Wie de­mü­ti­gend für sie! Gibt es nicht noch an­de­re Kri­te­ri­en, zum Bei­spiel: Leis­tung?“

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