Pu­tin per­sön­lich soll in E-Mail-Af­fä­re ver­wi­ckelt sein

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

NEW YORK/MOS­KAU (dpa) Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin soll per­sön­lich ver­sucht ha­ben, die US-Prä­si­den­ten­wahl zu be­ein­flus­sen. Da­von sei­en US-Ge­heim­diens­te „mit ho­her Si­cher­heit“über­zeugt, be­rich­te­te der US-Fern­seh­sen­der NBC un­ter Be­ru­fung auf an­ony­me, hoch­ran­gi­ge Ge­heim­dienst­mit­ar­bei­ter. Pu­tin soll dem­nach An­wei­sun­gen zur Ver­brei­tung ge­hack­ter E-Mails der De­mo­kra­ti­schen Par­tei ge­ge­ben ha­ben. Pu­tins Spre­cher wies den Be­richt als „lä­cher­li­chen Un­sinn“zu­rück. Pu­tin ging es nach Ein­schät­zung der Ge­heim­dienst­ler zu­nächst um Ra­che ge­gen die Kan­di­da­tin der De­mo­kra­ten, Hil­la­ry Cl­in­ton – we­gen kri­ti­scher Be­mer­kun­gen, wie der Sen­der be­rich­te­te. Zu­dem ha­be der Kreml­chef Kor­rup­ti­on in der US-Po­li­tik auf­zei­gen wol­len.

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