„Kit­kat“-Rie­gel sol­len Mar­ken­schutz ver­lie­ren

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

LU­XEM­BURG (dpa) Die Form des „Kit­kat“-Scho­ko­rie­gels von Nest­lé hät­te nach ei­nem Ur­teil des EU-Ge­richts nicht oh­ne Wei­te­res als ei­ge­ne Mar­ke ge­schützt wer­den dür­fen. Die Lu­xem­bur­ger Rich­ter stell­ten ei­ne ent­spre­chen­de Ent­schei­dung des EU-Amts für geis­ti­ges Ei­gen­tum in­fra­ge (Rechts­sa­che T-112/13).

Das zu­stän­di­ge Amt der Eu­ro­päi­schen Uni­on hat­te das Pro­dukt „Kit Kat 4 Fin­ger“nach ei­nem Nest­léAn­trag von 2002 als Uni- ons­mar­ke ein­ge­tra­gen und dies spä­ter mit der Be­grün­dung be­stä­tigt, die Mar­ke ha­be auf­grund ih­rer Be­nut­zung in den Län­dern der Eu­ro­päi­schen Uni­on Un­ter­schei­dungs­kraft er­langt. Das Un­ter­neh­men Mon­de­lez, zu dem un­ter an­de­rem der bri­ti­sche Süß­wa­ren­her­stel­ler Cad­bu­ry ge­hört, hat­te die Auf­he­bung des Mar­ken­schut­zes be­an­tragt. Nach An­sicht des Ge­richts konn­te das Amt nicht be­wei­sen, dass die drei­di­men­sio­na­le Form der Scho­ko­la­de von Ver­brau­chern in al­len re­le­van­ten EULän­dern als ei­ge­ne Mar­ke er­kannt wer­de. Au­ßer­dem sei die Mar­ke für ei­ne gan­ze Grup­pe von Pro­duk­ten ein­ge­tra­gen wor­den. Das Amt muss sich des Falls nun noch ein­mal an­neh­men.

FO­TO: DPA

Kit­kat-Rie­gel.

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