Vie­les im­mer noch of­fen

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

(jgr) „Der Sou­ve­rän hat ge­wählt, das müs­sen wir ak­zep­tie­ren“, sagt Bern­hard Mat­tes, Prä­si­dent der Ame­ri­can Cham­ber of Com­mer­ce in Ger­ma­ny (AmCham Ger­ma­ny), zum Aus­gang der Prä­si­dent­schafts­wahl in den USA. „Was jetzt kommt, kön­nen wir noch nicht ein­schät­zen.“Noch sei ja of­fen, wie das Re­gie­rungs­pro­gramm aus­sieht. Dass die Bör­se zu­legt, wun­dert den Wirt­schafts-Pro­fi nicht: „Die an­ge­kün­dig­ten Steu­er­sen­kun­gen und In­fra­struk­tur­pro­gram­me be­flü­geln die Kur­se.“Die Un­ter­neh­men selbst hal­ten sich aber nach sei­ner Be­ob­ach­tung mit Kom­men­ta­ren zu­rück: „Sie war­ten ab, wel­che Rah­men­be­din­gun­gen die Re­gie­rung set­zen wird.“

Bern­hard Mat­tes selbst äu­ßert sich hin­ge­gen schon jetzt poin­tiert: „Wir le­ben in ei­ner glo­ba­len Welt, die durch die Di­gi­ta­li­sie­rung noch en­ger zu­sam­men­wach­sen wird.“Die Ga­ran­tie ei­nes frei­en und fai­ren Han­dels sei da­für ei­ne not­wen­di­ge Rah­men­be­din­gung. „Ab­schot­tung funk­tio­niert nicht“, be­tont Mat­tes. Wer sich ab­schot­te, sei bald auch ab­ge­kop­pelt.

Bern­hard Mat­tes, Prä­si­dent der Ame­ri­can Cham­ber of Com­mer­ce in Ger­ma­ny

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