Was Bun­tes für den Welt­frie­den

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA - IN­GE SCHNETTLER

Ich ha­be ei­ne Theo­rie: Wenn die Welt ein we­nig bun­ter wä­re, wä­ren die Men­schen fröh­li­cher, wür­den we­ni­ger zan­ken, mehr la­chen. Das wä­re schön. Nun ist aber die Welt im Win­ter nicht be­son­ders bunt – zu­mal, wenn die Son­ne sich hin­ter schie­fer­grau­en Wol­ken ver­steckt. Zu Hau­se trös­ten wir uns mit Ker­zen­schein, aro­ma­ti­schen Düf­ten und ganz viel Scho­ko­la­de über die dunk­le Zeit. Drau­ßen bleibt es trist. Da­bei wä­re es so ein­fach, ganz viel Far­be in die Stadt zu brin­gen – mit ganz vie­len, ganz bun­ten Au­tos. Seit­dem ich mein neu­es, wirk­lich sehr knal­li­ges Au­to fah­re, be­stä­tigt sich mei­ne Theo­rie. Kin­der zei­gen mit dem Fin­ger auf den Klei­nen – und freu­en sich. Auf dem Park­platz wer­den mein Au­to und ich fröh­lich an­ge­lacht. Ich for­de­re bun­te Au­tos – für den Welt­frie­den.

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